11.03.05 // Abi-Umzug und Abi-Feier Zweitausendfünf

Ein langer Tag liegt hinter den Abiturienten und Abiturientinnen der drei pirmasenser Gymnasien.

Früh morgens um acht Uhr ging es (in altbekannter Weise) am Messegelände los, wo die bereits am Vortag geschmückten Trecker auf uns warteten.

Nachdem jeder den beschwerlichen Weg auf den Traktor gefunden hatte machte sich der Konvoi aus 5 Wagen in Richtung Leibniz-Gymnasium auf. Das naturwissenschaftliche Gymnasium unterbrach – wie in jedem Jahr – den Unterricht, sodass wir unsere Abizeitungen schneller loswurden als uns lieb war. Auch das Bitten einiger Lehrer half da nichts.

Die nächste Station sollte dann das Hugo-Ball-Gymnasium sein. Auf dem Weg dorthin mussten wir durch die ganze Stadt. Wieder war dort eine Musik-Anlage aufgebaut, was die Stimmung deutlich steigerte, zumindest in wiefern sie noch steigerungsfähig war.

Dritte Station war anschließent das Kant-Gymnasium, das schon im Vorjahr den Zutritt verweigert hatte. Es kam zu Ausschreitungen, die sich vor allem im Werfen von Heuballen und Schneebällen ausdrückten. Entgegen ersten Gerüchten kam nichts zu Bruch, wäre ja auch noch schöner. Zumindest hätten die Lehrer, die die Tür bewachten, als ob es um ihre Leben ginge, weniger Ärger gehabt, wenn sie die Menge durch das Schulgebäude hätte ziehen lassen.

Nach diesem »Kantbesuch« ging es nun in unser Party-Domizil für den Resttag: Das Quasimodo. Viele der vorher noch wild und ungezügelt »Abbbiiiiii«- kreischenden Menge verschwanden plützlich, so dass der Nachmittag vor allem durch liegen in der Winter- / Frühlingssonne überbrückt wurde. Im Quasimodo war unterdessen wenig los, die Stimmung war angesichts der Liedauswahl (»Roberto Blanko«) zeitweise gar auf einem absoluten Nullpunkt angekommen.

Kurz nach sechs wurde ich dann von einem Vorfall unterrichtet: Einer meiner Mit-Abiturienten hatte sich (wie sich später herausstellte) die Schulter gezerrt und musste das Krankenhaus besuchen. Als einziger fahrtüchtiger Abiturient nahm ich mich also seiner an und fuhr ihn ins Krankenhaus, wo wir zwei Stunden verbrachten. Wenigstens gab mir das die Gelegenheit das Ende des zweiten Fames der Snooker-Partie Ronnie O’Sulivan gegen Gerard Greene zu sehen. Gegen zehn Uhr fanden wir uns also wieder Auf dem Gelände des Quasimodo ein und feierten mit. Schön auch mal wieder einige Gesichter des Vorjahres wiederzusehen.

Gegen halb zwei verließ ich dann das Gelände Richtung Heimat, nicht ohne zuvor eine Mitschülerin nach hause gefahren zu haben, der schlecht war.

Nach 20,5 Stunden auf den Beinen schlief ich schließlich gegen halb drei ein.

Wer Bilder der Veranstaltung sehen möchte kann sich hier bedienen oder auf der Seite von P6 vorbeischauen. Und natürlich hat auch Brogge Bilder Online gestellt, welche vom Umzug und andere von der Feier. (und: Ja, ich verlinke einfach aus dem Frame heraus. Und warum: Weil ich’s kann.)

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