19.08.04 // Fahrenheit 9/11

Deutsches Filmplakat für Fahrenheit 9/11

Am Dienstag haben Johannes, Michael und ich Fahrenheit 9/11 angeguckt, die neue Dokumentation von Michael Moore, der schon mit Bowling for Columbine erfolge feierte.

Die Meinungen zu Film gingen auseinander, aber man kann von Moore keine objektive Berichterstattung verlangen. Es ist ja ein sehr emotionales Thema.

Der Film war – alles in allem – schwächer als »Bowling for Columbine«, hatte aber viele geniale Momente. Er ist absolut sehenswert, verbreitet die Wahrheit (dazu: Fahrenheit 9/11 Notes + Sources und 9/11 Commission Report Confirms Key Fahrenheit 9/11 Facts), ist aber durchaus in einigen Momenten zu parteiisch: Als Bush am 11. September 2001 von seinem Berater gesagt bekommt, dass »unser Land attackiert« wird bleibt dieser einfach sitzen. Das wird von Moore sehr kritisiert. Aber ich wüsste auch nicht, was ich in solch einer Situation tun würde.

Die Verbindungen zwischen den Bush- und Bin Laden-Clans ist allerdings durchaus interessant und regt deutlich zum nachdenken an. Jeder, der sich für Politik interessiert sollte sich den Film angucken. Sehenswert.

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