04.07.08 // Jetzt Tickets für den Webkongress sichern

Am 4. und 5. September findet der Webkongress Erlangen statt und Tickets sind nun zum Frühbucherpreis noch bis zum 13. Juli erhältlich. Es gibt auch eine ermäßigten Preis für Studenten (und öffl. Dienst, Behinderte, Arbeitslose, Renter), der noch mal einen 40-€-Rabatt bedeutet.

Grund für meinen Eintrag hier dient aber natürlich nicht der reinen Werbung (ok, eigentlich schon), sondern der Hinweis auf mein Engagement als Sprecher. Am zweiten Kongresstag darf ich meinen bewusst provokant benannten Vortrag „Webdesigner an die Macht“ präsentieren. Es geht darin um folgendes:

Webseiten sind heute das Mittel der Kommunikation mit Kunden, deren Erwartungen natürlich erfüllt werden müssen. Die Arbeit von Frontend-Webdesignern wird daher immer wichtiger. Häufig ist deren Aufgabe jedoch nur das Umsetzen von Photoshop-Vorlagen in HTML und CSS, doch hochwertige, barrierefreie Webseiten benötigen viel mehr Zuwendung. Fluide oder elastische Layouts können in Photoshop maximal simuliert werden, das Verhalten der Webseite bei Aktionen der Benutzer ebenso.

Gute Webdesigner wissen, wie man mit den Beschränkungen und Möglichkeiten des Webs umgehen kann. Sie stehen für Progressive Enhancement und für Webseiten, die auf die Zukunft, nicht auf die Vergangenheit ausgerichtet sind.

Beide Kongresstage sind mikroformatiert aufbereitet und bieten vielfältige Themen rund um das Web.

Gleich am ersten Tag gibt es einige interessante Vorträge, z.B. Nicolai Schwarz mit „Wenn der Hund beim Jonglieren scheitert, sollte er vielleicht das Kleid ausziehen“, der leider gleichzeitig mit Martin Kliehm die bühne betritt. Dabei hätte ich wirklich gerne etwas über „Wet Floor und Coverflow: Canvas in HTML5“ gehört.

Ansgar Hein zeigt „Progressive Enhancement & Barrierefreiheit am Beispiel von jQuery“ und Dirk „YAML“ Jesse stellt uns „Erwartungen, Mythen und reale Vorteile von CSS Frameworks“ vor. Tagesabschluss am ersten Tag könnte dann Tomas Caspers sein: „Barrierefreiheit im Jahre 2008 – Mehr offene Fragen als Antworten?“.

Der zweite Tag beginnt entweder mit „Barrierefreiem Javascript“ oder dem „Web 3.0“ bevor Jens Grochtdreis auf „Die 10 drängendsten Herausforderungen des Web“ eingeht. Nach meinem Talk wird Michael Jendryschik „6 Beispiele für die nützliche Anwendung von Mikroformaten“ zeigen und Nils Pooker den Kongresstag mit „Webstandards – noch immer ein Thema?“ abschließen.

Damit sind unter anderem gleich neun Webkrauts zu hören, eine tolle Sache.

Alle Informationen gibt es auf der Webseite des Webkongresses.

Kommentare ()

  1. Link zu diesem KommentarJena er

    10. Juli 2008, 23:24 Uhr

    Hallo Eric. Ich habe nach etwas längerer Zeit auch mal wieder hierher gefunden :-) Aber gleich zum Thema:

    “Die Arbeit von Frontend-Webdesignern wird daher immer wichtiger… barrierefreie Webseiten benötigen viel mehr Zuwendung.”
    Die Frage ist natürlich, inwieweit die Auftraggeber bereit sind, das Mehr an Zuwendung auch zu vergüten. Ich bin nun zwar kein Webdesigner, habe jedoch über meinen Bekanntenkreis ein wenig Einblick in die Szene. Dort ist jeder Euro einer zuviel und eigentlich will man für eine Webseite gar nichts bezahlen.

    Würde mich mal interessieren, ob das allgemein so ist oder eben nur in Jena ;-)

  2. Link zu diesem KommentarEric Eggert

    12. Juli 2008, 21:23 Uhr

    Hallo.

    Nein, das ist nicht nur in Jena so. Generell versuchen die Auftraggeber natürlich so wenig wie möglich auszugeben. Es liegt daher in der Hand der Webentwickler/innen den (potentiellen) Auftraggeber davon zu überzeugen, dass die Arbeit, die man macht auch besser und hochwertiger ist als die eines billigeren Konkurrenten.

    Das ist natürlich eine Gradwanderung, letztlich gibt es in (fast) jeder Preisklasse sowohl Nachfrage als auch das entsprechende Angebot. Man muss sich im Markt seinen Erwartungen entsprechend positionieren. Sei das durch Preis oder durch die Qualität. Keine einfache Sache, aber der einzige Weg.

  3. Link zu diesem Kommentarxwolf

    16. Juli 2008, 17:51 Uhr

    Wie Eric sagt; Es ist ein Qualitätsunterschied.

    Bei der Agentur, die es richtig macht, ist Barrierefreiheit, Standardkonformität und Trennung von Inhalt und Layout fest mit drin.
    Bei irgendeinem Pfuscher dagegen kriegt man irgendwas “out of the Dreamweaver-Vorlagenbox”.

    Wenn man dann später aber irgendeine Kleinigkeit anders haben will, oder nur mal eben das Design neu haben möchte, wird der Qualitätsanbieter schnell eine Lösung haben (z.B. nur das CSS ändern) weil alles modular und standardisiert ist, während der Billiganbieter gleich wieder einen Komplett-Relaunch vorschlägt, weil er es nicht anders hinkriegt.

    Wirtschaftlich gesehen ist jeder barrierefreie Webauftritt günstiger als der ganze properitäre Mist, den man mit bei Billiganbietern bekommt.