12.11.06 // Review: ReviewME

Hinweis: Dies ist eine bezahlte Bewertung.

Mit diesem Hinweis oben könnten in Zukunft immer mehr Artikel in der nächsten Zeit auftauchen. Ein untrügliches Zeichen, dass ReviewME mit im Spiel ist.

Der Webdienst will Werber und Werbende zusammenbringen und ihnen den Werbern die Möglichkeit zu geben, ihre Produkte zu vermarkten. Der Blogger, in diesem Fall also ich, wird je nach Bekanntheitsgrad seines Blogs dafür bezahlt eine Bewertung zu schreiben.

Wer jetzt denkt „na toll, die kaufen sich positive Bewertungen“ irrt. Die Art der Bewertung ist nicht festgelegt, selbst ein Verriss des zu bewertenden Angebotes ist erlaubt. Einzige Voraussetzung, dass ein Artikel auch angenommen wird ist die Mindestwortanzahl von 200.

Die Anmeldung ist ganz einfach: Man trägt auf der Seite sein Blog ein und wartet darauf zugelassen zu werden. Im Optimalfall schauen sich nun Werbekunden den Katalog durch und nutzen das Angebot sich auf yatil.de bewerten zu lassen.

Dafür bekommt ReviewME dann Geld und von diesem Geld bekomme ich dann genau die Hälfte. Das ist zugleich einer der größten Kritikpunkte an ReviewME. Sie schneiden sich ein ordentliches Stück vom Kuchen ab. Dafür übernehmen sie aber auch die Vermittlung.

Insgesamt scheint mir das Angebot ganz fair, vor allem, weil man Reviews, für die man bezahlt werden will – und dieses hier gehört dazu – auch mit einem entsprechenden Hinweistext versehen werden muss. Schleichwerbung gilt also nicht.

Auf die Frage, weshalb denn auch negative Bewertungen zugelassen seien heißt es auf den Hilfeseiten einfach: Besser und günstiger kann man gar keine Rückmeldung zu seinem Produkt bekommen als auf diese Weise.

Ich werde mir anschauen, ob und wie es funktioniert und dann entsprechend darüber berichten.

Kommentare ()

  1. Link zu diesem Kommentarxwolf

    13. November 2006, 14:30 Uhr

    Deja vu?

    Gabs da nicht schonmal vor einem Jahr so ein Dienst, der mit sowas rauskam?

  2. Link zu diesem KommentarCountZero

    21. November 2006, 00:36 Uhr

    die idee als solche ist in der tat nicht soooo neu – allerdings der umstand, daß man nicht zwingend lobeshymnen schreiben muss, sehr wohl. viele selbsternannte a-blogger werden um das thema wohl einen großen bogen machen oder es einfach aus prinzip in der luft zerreißen. jedoch finde ich diese form der refinanzierung der hostingkosten des blogs wesentlich ehrlicher und zu einem blog passender als adsense und co.