Ein Augenzeuge sagte der Nachrichtenagentur AP, er habe gesehen, wie ein Abteilungsleiter von Sproul mehrere Registrierungskarten zerriss, die von Demokraten ausgefüllt worden waren. Auch Wahlhelfer Adam Banse aus Minneapolis, wo er in den Vororten Wähler zum Registrieren animieren sollte, berichtete der AP von schlechten Erfahrungen mit der Beraterfirma: »Sie sagten: ›Wenn Du einen Stapel demokratische Karten zurückbringst, dann bist Du gefeuert‹.« Da habe er gekündigt. Netzeitung
Mal schauen, was die OSZE-Beobachter dazu sagen:
Zur Präsidentenwahl in den USA schickt die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zum ersten Mal Wahlbeobachter. Etwa 100 OSZE-Mitarbeiter sollen in bis zu 20 Staaten die Abstimmung überwachen, darunter in Florida. Dort hatte es bei der letzten Wahl vor vier Jahren ein Auszählungschaos gegeben.
Die Vorsitzende der Mission ist Ex-Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU). Sie erwartet »nach den bisherigen Erkenntnissen abermals Probleme mit den elektronischen Wahlmaschinen«. ebenfalls Netzeitung
Hoffen wir, dass es demokratisch zugeht. Das Wahlsystem der USA ist einfach bescheiden!
Kommentare ()
Oliver
24. Oktober 2004, 13:09 UhrHoffen wir, dasses demokratisch zugeht. Aha;)
Aber mal ehrlich: Wenn, also wenn das was diese Beiden berichtet haben stimmt, gehören die Verantwortlichen hinter Gitter und die USA für mich nicht mehr zu den demokratischen Nationen. Das hört sich nämlich bös nach einem Saddam oder Erich H. an. Bzw. nach einem Adolf. Die haben nämlich auch »nachgeholfen«. Da kann man nur noch den Kopf schütteln und sagen: »Die spinnen die Amis«
Johannes
24. Oktober 2004, 16:29 UhrAmerika wäre für dich dann nicht mehr demokratisch?
War das vor 5 Jahren etwa demokratisch??
Oliver
25. Oktober 2004, 18:12 UhrNein. Natürlich nicht. Ich halte von Bush als Präsident auch nix. Der Mann hats geschafft (im übrigen wie sein Daddy) die USA herunterzuwirtschaften und mit jedem Krieg vom Zaun zu brechen, um vom Scheiß, den er zuhause prduziert, abzulenken. Aber wie heißt es so schön:
»Personalführung ist die Kunst, den Mitarbeiter so schnell über den Tisch zu ziehen, dass er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet«. Umgesetzt auf Bush: »Die Führung eines Volkes ist die Kunst, so schnell zu reden, dass das Volk einem den geschwallten Scheiß als das Ei des Kolumbus abkauft.« Aber Schwamm drüber. Wenn’s demokratisch abgeht (betundhoff) werden wir Georgyboy die längste Zeit am Hals gehabt haben.
Die USA unter Bush=moderne Diktatur?
Wie seht ihr’s?
Eric
25. Oktober 2004, 19:42 UhrNaja, Bush hat halt alle Instanzen der Demokratie ausgenutzt. Dass die obersten Richter von seinem Vater eingesetzt waren ist halt durchaus schade.
Eine Diktatur ist das nicht. Es gibt genügend Instanzen, die eine Alleinmacht eines Präsidenten unterbinden würden.
Das ist halt der Nachteil vom 2-Parteien-Wahlsystem…
Michael
25. Oktober 2004, 22:14 UhrIch find viel umdemokratischer was in Rußland und anderen Staaten östlich von Deutschland bei den Wahlen abgeht. Seltsamerweise beschwert sich da keine Sau drüber…
Markus
26. Oktober 2004, 08:40 Uhr@Michael: Kennst du nicht diesen Spruch aus der neuen Mittermeier-CD? »Deutschland ist raus aus dem Haßbusiness« (Zum Zusammenhang, er meinte, nun wird Amerika gehasst, weil die ja den Irak angegriffen haben)
Irgendwie passt das. Für mich mitunter eine Erklärung, warum man sich nur über Amerika aufregt.
Oliver
26. Oktober 2004, 12:40 UhrNein. Es ist nicht so, dass man sich deswegen über die USA aufregt.
Ich persönlich rege mich darüber auf, weil die USA sich als Weltrichter No 1 versteht und es nicht mal fertig bringt ein faires (nix gegen Bush, aber da war was faul) Wahlsystem zu bringen.
Johannes
27. Oktober 2004, 19:56 UhrIch rege mich auch nicht auf, ich hab nur ne Meinung. Und was die Pseudo-Kommmunisten machen ist sowieso schlecht.