Nach vielen Bewerbungse-mails und einigen Telefonaten habe ich nun – die Zeit wurde ja nun doch knapp – ein Zivi-Zuhause gefunden.

Meinen Dienst werde ich wohl an der Universität in Kaiserslautern antreten, und zwar ab August. Wer nun rechnen kann bemerkt sicher, dass dann der letzte Monat des Zivildienstes mit dem ersten Monat des Sommersemesters zusammenfällt. Allerdings werde ich durch geschickte Urlaubsplanung und ca. eine Woche unbezahlten Urlaub am Ende der Zivizeit doch rechtzeitig mein Informatikstudium beginnen können.

Mir wurde zwar eine Unterkunft angeboten, allerdings bin ich kein Fan von Gemeinschaftsduschen und -toiletten. Das bedeutet jedoch, dass ich jeden Tag die 30km von Leimen nach Kaiserslautern und wieder zurück fahren muss. Aber dafür ist mein Dienst um 16.00 Uhr zu Ende (beginn 7 Uhr) und es bleibt mir nachmittags noch etwas Zeit.

Morgen werde ich mir die Unterkunft nochmal anschauen und ein paar Worte mit dem dortigen Zivi wechseln um danach alles klar zu machen.

Viele werden sich jetzt – zurecht – fragen, was aus dem Wunsch nach einer größeren Stadt geworden ist. Nun, da sind zuerst einmal logistische Probleme, ein Vorstellungsgespräch ist gar nicht so einfach.

Zweitens gibt es viele Zivildienststellenanbieter, die auf Mails überhaupt nicht antworten oder, die mich für ein 15 minütiges „Bewerbungsgespräch“ nach München „einladen“ (Wenn ich gewusst hätte, dass neben mir noch 10 andere Bewerber für die zwei Stellen eingeladen wurden hätte ich mir die 58 Euro für den Zug gespart, naja).

10 Gedanken zu “Zivi-Neuigkeiten

  1. Mehr Details! Was machst du denn jetzt? Ich hab heute einen mir Unbekannten gesehen, der mit dem Hausmeister Unkraut rupfte, also kanns in meinem Wohnheim ja nicht sein. (Da gibts auch keine Gemeinschaftstoiletten…) Schade!

  2. Es wird wohl auf eine „Versorgungsstelle“ hinauslaufen, dass heißt ich muss Essen an die Mensazweigstellen fahren.

  3. Toll… dann fahr du mal das Essen von der Uni an die FH. *g*

    Ich hoffe, dass die Arbeit dann doch ein wenig erfüllender wird.

  4. Ich muss sagen, das „Toll…“ klang bestimmt herabsetzender, als es gemeint war. Ich find das klingt alles in allem nicht nach einem allzu arbeitsintensiven Job. Erfüllend soll das ganze glaub ich auch nicht unbedingt sein. Aber einer muss es ja tun…

    PS: Ich suche Zivis, die an der Universität zwischen den Steinen das Unkraut rausfummeln,weil das mittlerweile nicht mehr schön aussieht. Ich… äh… biete das ganze als freiwilliges soziales Jahr an, bin aber offiziell nicht dafür befugt. Bitte melden! rofl (Kleiner Scherz am Rande, bitte (v.a. Betroffene) nicht allzu ernst nehmen)

  5. Ich hatte das nicht herabsetzend gemeint, sondern das sollte meine kaum vorhandene Begeisterung ausdrücken.
    Ich glaube, mit Essen durch die Gegend fahren kommt Eric nicht weg. Da ist schon mehr drin.

  6. Was soll das heißen? Hab ich auch gemacht. Und mich dann nachmittags gemütlich hingesetzt und kleinen, frechen Menschlingen beim Hausaufgabenmachen zugeschaut.

    das passt schon…

    bis denne

  7. Mein Beileid. Was erzählen die Kinners so alles für (Lügen-)Märchen über mich!? MEIN Vorgänger soll ja alles mitgemacht haben, vom Kippenverstecken über Nachhilfestundenschwänzen bis zum Verarschen der Erzieher…
    Naja. Lass’ Dir auf KEINEN FALL Brei ums Maul schmieren der Marke:“Der Oliver war viiieeeel besser und Du bist sowieso scheiße.“ Das hab’ ich mir auch anhören müssen.
    Und mach’ nicht grundsätzlich alles mit, sonst meinen sie, sie könnten alles mit Dir machen…
    Ansonsten:
    Lass’ Dich nicht unterkriegen, grüß die Erzieher, die Kinners und die Hausmeister von mir. Ich denke, Du hast meinen Job so wie er war übernommen und bist NICHT in der Küche. Dann noch einen geruhsamen Dienst.

    bis denne

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