Mal wieder eine CD gekauft: »Planet Of The Apes«, das Best-of-Album der Guano Apes. Die Premium-Version des Albums enthält 2 CDs.

Auf CD Nummer eins befinden sich die besten Songs der Guanos. Von »Open Your Eyes« und »Big in Japan« über »Lords of the Boards« und »Pretty in Scarlet« bis zur aktuellen Single »Break the Line« ist alles dabei. Auch die Hitsingle »Kumba Yo!« ist mit dabei.
Zudem findet sich ein Multimedia-Part auf der CD.

CD zwei beschäftigt sich mit den raren Guano-Apes-Songs. Neben »Stay« und dem »Trumpet Song« befinden sich Remixes von einigen Songs auf der Platte: »Dödel Up« beispielsweise findet sich hier in einer von DJ Tomekk gemixten Version.

Alles in allem eine sehr hörenswerte Zusammenstellung. Ach ja: Die Premium-Version hat keinen Kopierschutz, ist also optimal für mein MP3-Autoradio geeignet. Auf jeden Fall ein Plus für das Album!

(Dieser Eintrag wurde inspiriert von boxofchocolates.ca)

Man kann immer öfter beobachten, dass auch große Firmen Webstandards benutzen. Ein ganz gutes Beispiel ist gmx.de, ein weniger gutes web.de.

Bei GMX validiert die Startseite XHTML 1.0 Transitional, wohingegen WEB.de noch nicht mal ein HTML 4.0 schafft. Immerhin versuchen sich beide an einem layouttabellenlosen Layout (_das_ hört sich redundant an!).

Aber weshalb setzen immer mehr Webseiten-Bauer (“Webdesigner”) auf diese “neuen” Techniken.

Die Antwort auf diese Frage ist recht einfach: “Sie sind damit aufgewachsen.” Das heißt zumindest in den letzten Jahren haben sich – durch den beendeten Browser-Krieg und die Standardsanpassung des Internet Explorers – immer mehr Webdesigner gelernt mit Methoden der Webstandards umzugehen.

Andere haben nichts anderes gelernt und stellen so Seiten mit ihrem Hilfsmittel – Webstandards – her.

Doch, und das stellt auch Derek Featherstone fest, es gibt immer noch Webdesigner- und Entwickler, die keine Ahnung von Webstandards haben und deshalb Seiten noch mit ihren (ungültigen) Hilfsmitteln bauen – Layouttabellen und Blind-Gifs sowie Vermischung von Inhalt und Layout.

Deshalb ruft er auf weiterhin Anleitungen für Anfänger zu verfassen und damit die alten, fehlerhaften aus den Suchmaschinen zu verbannen und dann – nach und nach – auch die Bücher und die anderen Offline-Publikationen “auf den rechten Pfad” zurückzubringen.

Ich hoffe ich kann mit meinen Tutorials ein kleines Stückchen dazu beitragen. Gerade das macht auch den dritten Teil, die Einführung in CSS so schwierig. Das Niveau eines Anfängers zu erreichen ist wesentlich schwieriger als einem Mitglied der “Community” etwas zu erklären. Das sehe ich aber als Herausforderung und ich glaube und hoffe, dass meine Artikel wenigstens einigen Menschen weiterhelfen.

Wie schon letztens berichtet ist MTViva ganz schön am Streichen. Folgende Sendungen stehen Fest:

  • Fast Forward (VIVA, Charlotte Roche)
  • Sarah Kuttner – Die Show (VIVA, Sarah Kuttner)
  • Interaktiv (VIVA)
  • Select (MTV)
  • Spin (MTV, Markus Kafka)
  • Viva News (VIVA)
  • Mixery Raw Deluxe (VIVA)

Die deutschen Jugendkultursender werden einfach total zerstört. Beide haben kein wirkliches Profil mehr. Auf VIVA läuft ab 1.1. die tägliche BigBrother-Wiederholung (bisher MTV2|POP). Anstatt neue Moderatoren- und Schauspielertalente hervorzubringen (H. Makatsch, O. Pocher, S. Raab) werden der bekloppte Frosch und das tanzende Nashorn zum täglichen Programm gehören.

Es ist halt billiger amerikanische Sendungen zu importieren und zu untertiteln anstatt die Kosten für eine 3-Mann-Sendung (Fast Forward) zu tragen.

Wahrscheinlich kommt ein Umlenken erst wieder bei sinkenden Zuschauerzahlen, wie bei MTV Anfang der 90er. Damals wurde VIVA gegründet und daraufhin MTV »eingedeutscht«.

Quellen: DWDL. Elf Jahre, ein Monat und das Aus: VIVA nimmt Abschied und DWDL. Streichkonzert bei MTV und VIVA: Sarah Kuttner abgesetzt

PS: Charlotte Roche ist auf Lesereise, zusammen mit Christoph Maria Herbst ist sie z.B. am 20.12.2004 23.00 Uhr im Pantheon Bonn zu sehen. Titel des Programms: Penisverletzungen bei Masturbation mit Staubsaugern.

Nachtrag vom 26. November:
Sarah Kuttner hat in ihrer Sendung vom 25.11.2005 bestritten, dass ihre Sendung zum Jahresende eingestellt wird.

In ihrer Sendung sagte sie unter anderem:

Man muss nicht zuhause sitzen und den Mund halten, man kann Briefe schreiben, man kann sich zu einer Horde junger Menschen, die Eier werfen – nicht, dass ich das vorschlage – aber man kann sich zu einer Horde Eier-werfender junger Menschen gruppieren und seine Meinung kund tun. Ich habe heute tatsächlich eine Mail bekommen in der drinstand: „Würde es Dir etwas ausmachen, wenn wir uns dagegen wehren, dass deine Show eingestellt wird?“ Natürlich nicht! Man muss um das Recht nicht bitten, eine Demonstration zu machen. Insofern: Geht auf die Straße wie früher, BHs aus, Brüste raus…vielleicht werde ich gerade zu politisch. Quelle und mehr: DWDL. Kuttner will vom Ende nix wissen – aber spricht darüber

So ein Geburtstag wirft immer einige Fragen auf, zumindest bei mir ist das so. Ich frage mich dann immer was ich in diesem Jahr erreicht habe, wo ich hin will, wie ich mich persönlich weiterentwickelt habe.

Zuerst einmal muss ich resümieren, dass einem schlechten viertel Jahr ein ziemlich gutes dreiviertel gegenüber steht. Die Gründe dürfen ja bekannt sein (und wenn nicht, ist es auch gut).

Persönlich weiterentwickelt habe ich mich aber auf jeden Fall. Meiner Meinung nach zum Guten. Auch »beruflich« habe ich einen Schritt nach vorne gemacht, nicht nur, dass meine Schulnoten mittlerweile (wenn man Deutsch außen vor lässt) in einem guten Bereich angekommen sind, ich habe auch die zwei Seiten fertig gemacht und viel gelernt.

Ach ja: Danke an alle für die lieben Geburtstagsgrüße!


Was ist ein CMS?

CMS bedeutet Content-Management-System. Es ist ein Programm, mit dem man den Inhalt einer Website verändern kann ohne XHTML, CSS oder eine andere Sprache zu können. Natürlich muss das CMS zuerst eingerichtet werden.

Es gibt Millionen verschiedener Gelegenheiten und noch mehr verschiedene Seitenlayouts, deshalb gibt es keinen einfachen Weg um Textpattern als CMS zu benutzen – Aber es gibt einige Kniffe, die es einfacher machen Textpattern zu verwandeln.

Viele Seiten und was zur Hölle ist doarticle?

Für jede Sektion braucht man eine Seite (page). Mit einer id im body-Element kann man die Sektionen übrigens per CSS unterscheidbar machen, jede Seite könnte ihren eigenen Stil erhalten und Navigationselemente können als “aktuell” gekennzeichnet werden.

Dinge, die mehrfach auf Seiten vorkommen sollten in Formulare unterteilt werden.

Nachdem die Seite für die Übersicht der Sektion erstellt ist sollte der Inhalt geschrieben werden. Speichere den neuen Artikel und gehe dann zurück zur Seite. Dort wo normalerweise ein (einfaches) <txp:article /> stehen würde sollte nun folgendes geschrieben werden:

<txp:doarticle id="##" />
(## = ID des Dokuments)

Dies bedeutet, dass der Artikel Nummer ## geparsed wird, unter Benutzung des default-Formulars. Wenn du ein anderes Formular benötigst kannst du das per form-Attribut angeben.

Das ist praktisch, wenn du nur einen Artikel pro Sektion brauchen aber unpraktisch wenn es mehrere sein sollen. Es ist nun geschickt nun zu sagen: “Dort, wo du normalerweise eine Liste von Artikeln sehen würdest, sollte der Sektion-Artikel gezeigt werden, wenn ich aber einen Artikel angebe soll der angezeigt werden.”

Das ist absolut richtig und da ist der Trick:
Mit den beiden Bedingungen <txp:if_individual_article /> und <txp:if_article_list /> können die beiden Situationen einfach unterschieden werden. Aber Achtung! Die Reihenfolge ist der Schlüssel:

<txp:if_individual_article>
<txp:article form="default" listform="default" />
</txp:if_individual_article>
<txp:if_article_list>
<txp:doarticle id="4" />
</txp:if_article_list>

Funktioniert ohne Probleme. Aber wenn die Reihenfolge geändert wird funktioniert es nicht mehr richtig:

<txp:if_article_list>
<txp:doarticle id="4" />
</txp:if_article_list>
<txp:if_individual_article>
<txp:article form="default" listform="default" />
</txp:if_individual_article>

Bei der Artikel-Liste wird Artikel Nr. 4 gezeigt und TXP sagt dann oh, das ist ja ein einzelner Artikel! Die zweite Bedingung ist also auch erfüllt und der Artikel wird ein zweites Mal angezeigt. Dies nur um Frustration vorzubeugen.

Um das Bearbeiten von Artikeln so einfach wie möglich zu gestalten sollte das zem_link-Plugin installiert werden.

Aber das gibt noch ein Problem: Die Artikel-Listen werden nicht mehr automatisch erstellt, aber das ist einfach zu umgehen. Erst recht wenn man nur eine ungeordnete Liste wünscht:

Erstelle ein neues Artikel-Formular mit dem Namen “liste”. Der Inhalt des Formulars ist einfach nur <li><txp:permlink><txp:title /></txp:permlink></li>.

Um die Liste zu vervollständigen gehen wir wieder zurück zur Seite und fügen folgende Zeilen hinter <txp:doArticle ... /> ein:

<ul>
<txp:article_custom form="listing" limit="5" section="yoursection" listform="listing" />
</ul>

Wieder wird ein Nachteil sichtbar: Der Artikel, der momentan angeschaut wird wird auch in der Liste angezeigt. Um diesen Effekt zu vermeiden gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Benutze einen anderen Autorennamen und füge artice_custom author="JohnDoe" hinzu.
  • Benutze eine eigene Kategorie mit dem Namen “gelistet” um Artikel zukennzeichnen, die gelistet werden sollen. Der Haupt-Artikel sollte diese Kennzeichnung natürlich nicht aufweisen. Dafür muss man category="etwas" benutzen.
  • Das Benutzen von Schlüsselwörtern ist die dritte Möglichkeit. keywords="gelistet"
  • Eine andere Möglichkeit ist das Excerpt-Feld zu benutzen. Schreibe “Du sollst nicht gelistet werden!” (oder ein anderes Wort oder einfach “a”) in das Excerpt-Feld des Standard-Artikels und benutze die excerpted="n"-Option im article_custom.

Ich würde letzteres bevorzugen.