Heute ab 20.15 Uhr drei (!) Folgen von CSI Las Vegas auf Vox. Besonders Folgen zwei und drei sollte man sich anschauen, hat doch Quentin Tarantino Regie geführt.

Die Quotenmeter.de-Kritiker geben 99%, so schlecht kann’s also nicht sein. Für Hardcorefans wie mich gibt es um 1.10 Uhr heute Nacht übrigends die ungekürzte Kinofassung.

Quoten: 01. Juni 10.22 Uhr

Gleich drei Folgen am Stück strahlte Vox von “C.S.I.” am Mittwochabend aus – und fand damit im Laufe des Abends immer mehr Zuschauer. Die reguläre Folge “Auf Eis” um 20:15 Uhr holte mit 2,84 Millionen 14- bis 49-jährigen bereits einen beachtlichen Marktanteil von 22,5 Prozent in der Zielgruppe. Insgesamt schauten 4,47 Millionen Zuschauer ab drei Jahren zu.

Doch diese Werte sollte die Doppelfolge “Grabesstille”, bei der Quentin Tarantino Regie geführt hatte, noch deutlich übertreffen. Die erste der beiden Folgen schalteten 4,9 Millionen Zuschauer ein, ab 22:03 Uhr waren sogar 5,26 Millionen Zuschauer ab drei Jahren dabei. Der Marktanteil lag hier bei 21,6 Prozent. […]

Sensationell lief es auch und gerade in der werberelevanten Zielgruppe: Die erste Folge kam mit 3,11 Millionen 14- bis 49-jährigen Zuschauern auf 23,8 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Teil 2 der Folge “Grabesstille” begeisterte dann sogar 3,34 Millionen werberelevante Zuschauer. Der Marktanteil schnellte auf 29,4 Prozent hoch.

Diese Werte schlugen sich natürlich auch im Tagesmarktanteil nieder: Mit 13,7 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe ergatterte Vox den zweiten Platz hinter RTL, aber weit vor SAT.1 und ProSieben. Beim Gesamtpublikum ließ Vox mit 8,9 Prozent Tagesmarktanteil ProSieben 2,5 Prozentpunkte hinter sich. DWDL

Da freu’ ich mich aber :) … Aber nicht, dass CSI:Las Vegas jetzt auch zu RTL wechselt… neee, CSI:Miami reicht schon!

Vor einigen Tagen habe ich in meinem Podcast noch darüber geredet, Thema war “How to monetize your website?” und ich habe gesagt, dass wir vermehrt “Spezifische Werbung” und “Site Sponsoring” sehen werden.

Nun bereichert Gerrit van Aaken, prägnant-pragmatischer Weblogger und Podcaster, das Angebot an möglichkeiten noch um einen weiteren Faktor: Die große Macbook-Spendengala auf praegnanz.de heißt der reißerische Titel seines Versuchs die verehrte Weblog-Leserschaft zu mobilisieren.

Doch in den Kommentaren zum dazugehörigen Weblog-Eintrag muss er Prügel einstecken:

vielleicht solltest du die spendengala auf das loudblog begrenzen und nicht dein in letzter zeit mehr und mehr privat genutztes blog dafür nehmen. thomas Junold

sorry, das ist einfach schlecht. es gibt ne menge leute, die auch für nichts mehr machen als du. und die betteln nicht so billig. jan

Betteln müssen ist arm. Betteln sollte nur, wer es wirklich nötig hat. Du hast das nicht. Deine Aktion wäre durch das Loudblog legitimiert. Ein Hinweis auf den Spenden-Button auf der Loudblog-Seite hätte es auch getan. […]
Bist du denn so frustriert, dass deine Diplomarbeit nicht honoriert wird? Hast du dafür keine gute Note und einen guten Abschluss bekommen? Reicht es dir nicht, dass viele Podcaster dein Programm benutzen und du dir dadurch einen sehr guten Namen gemacht hast mit dem dir in Zukunft viele Türen offen stehen? Daniel Peters

Ich glaube die Diskussion geht ganz klar am Thema vorbei. Gerrit hat in den letzten Jahren gute Arbeit geleistet und testet, was denn aus so nem Blog und seiner Diplomarbeit, Loudblog, herauszuholen ist. Es mag ja sein, dass es arm ist zu Betteln aber in unserer Gesellschaft muss niemand ernsthaft betteln, selbst mit Harz 4 ist man noch gut abgesichert.

Deshalb ist es vielleicht sinnvoll Gerrits “Spendenaufruf” mal ganz nüchtern zu betrachten und zu sehen, dass er lediglich sehr aggressiv, vielleicht marktschreierisch, auf seinen Spenden-Button aufmerksam macht:

Ich hatte übrigens knapp ein Jahr lang einen Donate-Button auf meiner »essays«-Seite. Von dem hat niemand in irgendeiner Form Noti[z] genommen, weder positiv noch negativ. Kaum mache ich ein paar lustige Fotos und lege eine Sonderseite an, schon ist das auf einmal etwas völlig anderes. Da kann man auch sehr schön sehen, wie uns die Verpackung einer Botschaft beeinflusst. Insofern ein hochinteressanter Thread! Gerrit

Zumindest ist sein Ansatz lobenswert, auch wenn er als Pionier wahrscheinlich scheitern wird oder zumindest einiges an “schlechtem Karma” aus der Aktion mitnehmen könnte. Lobenswert deshalb, weil dem Leser eines Weblogs, bzw. dem Benutzer einer Software, klar sein muß, dass hinter den Einträgen Menschen stehen, die ihre reelle Zeit investieren. Natürlich kann Gerrit für die 1400 Euro, die sein Spendenziel sind, für seinen Arbeitgeber arbeiten. Aber er hat ja schon gearbeitet, und zwar für sich. Und auch in seiner Freizeit. Und vielleicht auch das ein oder andere Mal nachts. Aber entwertet das seine Arbeit? Nein. Im Gegenteil.

Es scheint mit eine typisch deutsche Diskussion zu sein. Was in der Freizeit erarbeitet wurde darf unter keinen Umständen einen Wert haben.

Und die die sich daran stören und in direkte Konfrontation und Oppossition gehen sollten sich fragen, weshalb sie Gerrits Weblog noch in ihrem Feedreader haben, sicher nicht, weil sie seine Artikel schätzen, die sind ja wertlos.

Da bin ich doch glatt froh, dass ich meine Pläne, Werbung auf dem Snookerblog zu schalten, noch nirgendwo veröffentlicht habe. Und wenn jemand daran zweifelt, dass Weblogs sich auch monetär auszahlen können, der möchte doch mal die Weblogs im 9rules-Netzwerk anschauen. Dort zahlen Werbekunden, keine Nutzer, aber das macht keinen Unterschied.

Ich wünsche Gerrit auf jeden Fall Erfolg bei seinem Vorhaben und vielleicht gibt’s von mir (als treuer Leser und Loudblognutzer) auch ein paar Euronen.

Der – wenig einfallsreiche – Name des Podcastes ist Casted und er hat jetzt sogar ein Intro!

Kein Intro, kein Outro, unmotiviert, unregelmäßig… wenn du das ändern würdest, wärst du schon ein en großen schritt weiter. Carina in einem Kommentar auf Podster

Der Podcast richtet sich allerdings an die fortgeschrittenen Webseitenersteller und sieht sich als technischere Ergänzung zum Technikwürze-Podcast, nicht als Konkurrenzprogramm.

An der Podcastingtechnik bin ich zwar sehr zufrieden, aber in den nächsten Sendungen will ich das ganze noch ein bisschen auflocker, im Moment ist das ganze ein dreißigminütiger Redeschwall, was vielleicht nicht ganz so optimal ist.

Themen in der ersten Ausgabe sind CSS Showcases “So 2003?”, WCAG 2 und “How to monetize your website?”.

Die Webseite wird übrigens per Loudblog umgesetzt, wobei ich schon Datenverlust hatte, die Daten des Eintrags waren einfach gelöscht – vielleicht könnte Gerrit sich mal drum kümmern.

Ich möchte hier nur Teile des Artikels übersetzt wiedergeben:

Umfang

Zum einen sei der Umfang – W3C-typisch, wie er anmerkt – viel zu groß. Im Folgenden die Dokumente und ihre Seitenzahl, wenn man sie auf Papier im U.S.-Letter-Format druckt:

Dadurch übertreffen die drei Teile zusammen mit 450 Seiten die meisten Bücher zu WCAG 1, die von Clark eingeschlossen.

Zudem gibt es eine weitere Veröffentlichung unter dem Namen HTML-Techniken, die seit November 2005 nicht mehr aktualisiert wurde.

Zudem heißen die Richtlinien („guidelines“) nun Erfolgskriterien („success criteria“).

Einwirken auf die Spezifikation

Was das Unterfangen auf den letztendlichen Standard einzuwirken noch deutlich erschwert, ist der kurze Zeitraum, in dem man überhaupt Kommentare abgeben kann. er beträgt 34 Tage und die Frist endet am 31. Mai.

Clark kritisiert weiter, dass die Entwicklung der Richtlinie nie zugänglich war. Es konnte niemand ohne Englischkenntnisse an der Entwicklung teil nehmen, geschweige denn jemand mit einer Behinderung. Selbst Menschen mit Leseproblemen hatten keine Chance, weil sie sich durch schlecht geschriebene Standards-Dokumente quählen mussten oder an einer Mailingliste teilnehmen.

Fehler in der Spezifikation

„Sie haben tolle Arbeit geleistet indem sie die Richtlinie aussehen ließen als könnte sie funktionieren. Sie wird aber scheitern.“ Dazu führt Joe Clark eine Liste an mit Fehlern, die ihm offensichtlich scheinen:

  1. Was genau eine „Seite“ (oder gar eine „Site“) ist wird ein Streitthema sein.
  2. Eine Webseite, die in Zukunft WCAG 2 erfüllt benötigt kein valides HTML (mehr dazu später). Allerdings muss die Ausgabe des DOM in verschiedenen Browsern übereinstimmen.
  3. Du kannst immernoch Layouttabellen benutzen. (Und nicht nur eine Layouttabelle, Tabellen fürs Layout, Plural.)
  4. Deine Seite oder Teile von ihr dürfen für bis zu drei Sekunden blinken.
  5. Du wirst bestimmte Technologien als „grundlegend“ definieren können. Das bedeutet, dass jemand ohne diese Technologie kaum oder keine Möglichkeit hat sich über die Unzugänglichkeit deiner Seite zu beschweren.
  6. Es wird dir möglich sein ganze Verzeichnisse als außerhalb der Zugänglichkeit zu definierten.
  7. Wenn du WCAG 2-Kompatibilität für dich in Anspruch nehmen willst, musst du eine Checkliste von Deklarationen veröffentlichen, die an Zwangsbeichten erinnern als an irgendeine Zugänglichkeitsregelung, die man heutzutage findet.
  8. Nicht, dass jemals jemand ein Video zugänglich gemacht hätte, aber wenn du jetzt Videos online stellst musst du nicht mehr Audiobeschreibungen hinzufügen um den niedrigsten „Konformitäts-Level“ zu erreichen. Und nur aufgezeichnete Videos benötigen Bildunterschriften.
  9. Deine Podcasts könnten eventuell so abgemischt werden müssen, dass die Stimme 20 Dezibel lauter ist als längere Hintergrundgeräusche. (Du musst aber keine Untertitel zu Verfügung stellen, weil sie nichtmehr „Multimedia“ sind. Präsentationen sind nun aber als „Video“ kategorisiert, was für flickr-Benutzer sicherlich überraschend ist.)
  10. Du kannst hunderte von Navigationslinks auf eine Seite packen und nichts tun, aber wenn du zwei Seiten beieinander hast und drei Navigationslinks auf jeder, bist du verpflichtet einen Weg einzubinden um die Navigation zu überspringen.
  11. Du darfst keine Positionierung außerhalb des Bildschirms verwenden um Beschreibungen (z.B. für Formulare) nur den Leuten zu zeigen, die diese Hilfstechnologie benötigen. Jeder muss sie sehen.
  12. CSS-Layouts, genauer gesagt CSS-Layouts mit absolut positionierten Elementen, die vom Dokumentenfluss entfernt werden, könnten einfach vom höchsten Level ausgenommen werden. Faktisch muss die Folge der Elemente im Quelltext mit der der Präsentation übereinstimmen – auch im niedrigsten Level.
  13. Auf dem höchsten Level muss zudem folgendes bereitgestellt werden:
    1. Definitionen von Dialekten und „Jargon“
    2. Erklärung von Abkürzungen
    3. Aussprache einiger Wörter
  14. Zudem muss ein alternatives Dokument bereit gestellt werden, wenn ein Leser mit „niedrigem sekundärem Ausbildungslevel“ das Hauptdokument nicht verstehen kann. (Tatsächlich schlagen die WCAG 2-Richtlinien wiederholt vor zugängliche und unzugängliche Seiten nebeneinander zu pflegen. Du musst also manchmal deine Seiten nicht zugänglicher machen sondern einfach eine andere produzieren.)

WCAG 1 war sehr HTML-spezifisch. Jeder sah ein, dass das ein Problem werden könnte, wenn Formate, die von blinden Menschen gehasst werden (wie PDF und Flash) langsam zugänglich werden. Also musste WCAG 2 technologieneutral sein.

Die kreative Fiktion mehrerer Level

Dabei wurde aber ein Paralleluniversum erschaffen in dem die Inhalte in HTML, CSS und Javascript aufhörten zu existieren. Es wurde eine Welt erdacht in der ein Haufen Flash, PDF und andere noch unentwickelte Formate verfügbar und zugänglich wären. Um in dieser Traumwelt zu bestehen wurde WCAG 2 geschrieben und umgeschrieben und umumgeschrieben. Auf dem Weg dahin ging die Fähigkeit auf die wirklichen Probleme an denen Entwickler jeden Tag arbeiten (also HTML, CSS und JavaScript) verloren.

Zudem gibt es ein unheimliches Durcheinander bei den Prioritätsstufen. Gab es bei WCAG 1 noch die Stufen 1, 2 und 3 – auch bekannt als A, AA und AAA. Dabei konnten die Stufen 1 und 2 erreicht werden, Stufe 3 war (fast) unmöglich zu erreichen. Ein objektiver Beobachter bemerkt, dass Stufe 3 also unnötig ist. Trotzdem hat sich die Kommission, die WCAG 2 entwickelt hat dieses 3-Stufen-Modell beibehalten und alle drei Level als „wichtig“ beschrieben:

  • Level-1-Erfolgskriterien
    • Erreiche ein Minimum von Zugänglichkeit.
    • Kann auf jede Art von Webinhalten angewandt werden.
  • Level-2-Erfolgskriterien
    • Erreiche ein erweitertes Level der Zugänglichkeit.
    • Kann angemessen auf alle Arten von Inhalten angewandt werden.
  • Level-3-Erfolgskriterien
    • Erreiche zusätzliche Zugänglichkeit.
    • Muss nicht auf alle Inhalte angewandt werden können.

Wir übersetzen: Wir haben die Prioritäten-Level aus WCAG 1 als wirkliche Prioritäten gedeutet. In WCAG 2 bedeutet das „Essentiell für einige Menschen“, trotzdem bleibt die Dreiteilung.

Dies führt zu folgenden Feststellungen:

  1. Auch, wenn du alle drei Level in WCAG 2 erfüllst, kannst du trotzdem eine unzugängliche Seite haben.
  2. Du wirst nie mit mehr als der Hälfte der Level-3-Richtlinien übereinstimmen müssen.
  3. Das WCAG-2-Dokument selbst stellt fest, dass „es nicht empfohlen ist, dass Triple-A-Konformität für ganze Seiten benötigt wird“.
  4. Zudem musst du Level 3 in einigen Fällen gar nicht erfüllen, wenn du Richtlinie 4.2.4 auf Level 3 erfüllen willst…

Als ob Webstandards nie existiert hätten

Die WCAG-Arbeitsgruppe hat in ihrem Paralleluniversum gewisse anerkannte Konzepte verworfen.

Wir wissen bereits, dass eine valide HTML-Seite noch nicht automatisch eine zugängliche macht. Die Minderheit, die valide Seiten herstellt wird nur noch von der Elite übertroffen, die weiß wie man Seiten zugänglich macht.

Valides HTML war die Voraussetzung für WCAG-1-Level-2. Nun ist das einzige, was in WCAG 2 darüber steht, dass die Seite eindeutig geparsed wird. Das heißt, dass es keine ungültig verschachtelten Elemente geben darf.

In der Spezifikation kann ein <p> nicht in einem <p> vorkommen. Du musst kein Element oder Attribut benutzen, das von der Spezifikation gefordert wird. Du musst noch nicht mal ein Element entsprechend der Spezifikation benutzen.

Ein Dokument, das nur aus <div>s und <span>s besteht ist laut WCAG 2 in Ordnung so lange es eindeutig zu parsen ist.

WCAG hat eine Voraussetzung zurückgenommen, die jetzt, wo so viele HTML-Coder die Prinzipien von validem und semantischem HTML benutzen, genau zur rechten Zeit gekommen wäre.

Im folgenden beschreibt Clark noch die Auswirkungen auf Multimedia-Inhalte, die ich allerdings hier ausklammere, da ich mich hauptsächlich mit HTML beschäftige.

Im Folgenden eine kleine Auswahl an Podcasts und MP3s, die mir persönlich in den letzten Wochen positiv aufgefallen sind:

Technikwürze

David Maciejewski beschreibt in seinem Podcast sehr nüchtern die aktuelle Webdesign-Welt und beleuchtet zudem Usability und alles was es sonst noch zu wissen gibt. Mittlerweile mit festen Kategorien an Bord sind Nadja Müller und Christian Strang. Der Podcast erscheint immer montags.

Boagworld

Boagworld ist ein englischer Podcast und ein wenig Humor ist schon nötig, wenn man Paul Boag und seinem Sidekick Marcus Lillington folgen will. Im Allgemeinen wird aber viel Wissen transportiert und man kann als Webschaffender doch das eine oder andere lernen. Auch dieser Podcast erscheint montags.

Web Standards with Imagination

Dustin Diaz schätze ich aufgrund seiner JavaScript-Beiträge in seinem Weblog sehr und habe mich eigentlich auf seinen Podcast gefreut und wurde enttäuscht. Episode 12 fand ich sehr schwach und ich habe relativ früh abgebrochen, weil ich den Stil unheimlich anstrengend fand. In Episode 11 allerdings ist Dustin alleine und sein Erzählstil ist um einiges ruhiger, mit den Rülpsern komme ich allerdings nicht so wirklich klar. Der Podcast erscheint sehr unregelmäßig.

Lieder über Webstandards

Zuletzt noch zwei Lieder, die Webstandards zum Thema haben. Das erste Lied heißt Hands to Boag, ein Song, der sich auf den “Boagworld”-Podcast beweihräuchert:

The supervisor rants. He says “This website’s pants! I want my clicks improved by Friday!”

I hit the URL. It’s like the bowels of hell. God give me strength. It’s just not my day.

So raise your hands to Boag and pray that we can fix this website today.

Tonight I need your CSS, coding in the darkness. From now on no more tables nest; you will meet web standards.

The source code makes me weep. There’s tables fifteen-deep. In Netscape 6 it looks like garbage.

The METAs say this turd was made with MS Word. With every click I find new carnage.

So raise your hands to Boag and pray that we can fix this website today.

Tonight I need your CSS, coding in the darkness. From now on no more tables nest; you will meet web standards.

I guess I’ll have to start from scratch – then I can kiss this piece of trash goodbye… Boagworld: A love song about web standards

Song Nummer 2 ist ein Lied, dass sich um CSS dreht. Dummerweise ist es auf französisch, was mir den Inhalt doch etwas verschließt. Der Text des Liedes ist auf der Webseite mit nützlichen Zusatzinformationen versehen.

Vitamin-Interviews (Update, 26.05.06)

Vitamin ist eine relativ neue Seite und kann für sich sehr bekannte schreiber verpflichten. Dazu gibt es Interviews. Momentan Online:

Präsentationen (Update, 22.05.06)

Neben Podcasts und Songs sind Präsentationen als MP3s sehr beliebt. Meine Favoriten hier kommen beide von der SXSW Interactive, die vom 10. bis 19. März stattfand.

Sehr gut gemacht ist sicher Holistic Web Design: Finding the Creative Balance in Multi-Disciplined Teams (leider nicht direkt verlinkbar, einfach auf der Seite suchen) von Garrett Dimon, Shaun Inman, Jason Santa Maria, Carl Sieber und Eris Stassi. In diesem Panel reden sie über ihr hervorragendes Redesign von Plazes.com. Die Folien zum Vortrag können natürlich heruntergeladen werden.

Eine andere Präsentation, wenn gleich auch weniger Ernst, ist How to Be A Web Design Superhero (leider nicht direkt verlinkbar, einfach auf der Seite suchen) von Andy Budd und Andy Clarke. In ihrem Vortrag geht es etwas scherzhaft darum, welche Superkräfte ein Webdesigner haben muss. Alles in allem eine sehr amüsante Präsentation, zu der die Folien natürlich auch online zu finden sind.

Weitere Podcasts?

Das sind die einzigen Podcasts, die ich kenne, die sich wirklich ernsthaft mit Webdesign und Webstandards auseinandersetzen. Für Hörempfehlungen, gerade auf deutsch, bin ich allerings immer dankbar.