10. Prozentangaben für absolut positionierte Elemente

Gerade für liquide Designs ist es wichtig absolut positionierte Elemente auch korrekt mit prozentualen Werten angeben zu können.

9. Gepunktete Rahmen erscheinen… gepunktet!

Bis zur Version 6 wurden Angaben wie border: 1px dotted #000; gestrichelt angezeigt. Diese Unzulänglichkeit wurde endlich ausgemerzt.

8. Overflow funktioniert korrekt

Bisher wuchsen Container-Elemente mit, auch wenn sie gefloatete Elemente beinhalteten. Dies entsprach nicht der Spezifikation.

7. :first-line und :first-letter funktionieren jetzt auch ohne Leerzeichen

Wenn zwischen dem Selektor mit :first-line beziehungsweise :first-letter und der öffnenden Klammer („{“) kein Leerzeichen stand wurde die gesamte Anweisung nicht interpretiert. Dieses verhalten wurde nun behoben (und dürfte für weniger Schweißausbrüche beim erstellen von CSS sorgen).

6. Anweisungen mit mehreren Klassen werden korrekt ausgewertet

Bisher gab es verschiedene Anomalien bei Verwendung von mehreren Klassen in Anweisungen wie beispielsweise p.klasse1.klasse2. Diese Anweisungen trifft nun auf Elemente wie <p class="klasse1 klasse2">...</p> zu.

5. :hover für alle Elemente, nicht nur für <a>

Endlich kann auch der Internet Explorer beim überfahren von Elementen reagieren. Das bedeutet, dass für Dropdown-Menüs kein zusätzliches Javascript mehr nötig ist.

4. min-height und min-width sowie max-height und max-width werden unterstützt

Dadurch werden flexible Layouts möglich, die Zeilenlänge kann aber begrenzt werden. In der finalen Version wird das – anders als in der Beta – auch mit Bildern gehen.

3. Fixierte Elemente sind endlich möglich

Elemente können nun per position:fixed fixiert werden. Dies kann für viele Anwendungen sinnvoll sein. (Ich hoffe nur nicht auf die Rückkehr der Frames…)

2. Selektoren von CSS 2.1 und 3.0 wurden integriert

1. PNG-Bilder mit Alpha-Transparenz

PNG-Bilder, transparente Überlagerungen und was man nicht sonst noch alles mit Alpha-PNGs machen kann werden für einen neuen Trend im Webdesign sorgen. Zusammen mit background-position:fixed sind ganz neue Arten von Layout möglich.

0. Automatisches Update

Okay, hier noch ein elfter Punkt, aber der ist nicht per se ein Feature des Internet Explorers: Das Update von IE6 nach IE7 wird als „kritisch“ eingestuft, dies bedeutet, dass er automatisch im Hintergrund geladen und installiert wird.

In der Terroristen-Affäre um den „Ballack-Bomber“ (der mutmaßliche Bombenleger hatte ein Nationalmannschaftstrikot mit der Nummer 13 getragen) hat sich Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) für eine stärkere Kontrolle des Internets ausgesprochen.

Der Innenminister stellt dazu fest:

„Dafür brauchen wir mehr Experten mit entsprechenden Sprachkenntnissen“, sagte Schäuble der Wochenzeitung „Die Zeit“ laut Vorabbericht. Schäuble hat offenbar vor allem Webseiten im Visier, auf denen Extremisten Anleitungen zum Bombenbau austauschen und auf Hetzpropaganda zugreifen können. Spiegel Online

Okay, ich versuche das jetzt mal gaaanz langsam zu erklären: Das „Internet“ ist ein internationales Netz. Computer – auf denen solche Daten zu finden sind – können also so ziemlich überall auf der Welt stehen. Auch in den USA, in Kanada, im Iran, in Saudi-Arabien und auch im Irak sind sicherlich noch drei übrig geblieben.

Und nun das Problem: Selbst wenn ihre, bis dahin endlich fremdsprachlich ausgebildeten, Geheimdienstler eine Seite finden, die den o.g. Kriterien entspricht, können Sie nur da sitzen und Däumchen drehen. Denn bis die eine Seite dann von der entsprechenden Exekutiven im jeweiligen Land gesperrt wurde (falls überhaupt ein Interesse vorliegt) hat sich die Information bereits über die Ländergrenzen hinweg vervielfältigt.

Wichtiger finde ich da die Frage nach Videoüberwachung an Bahnhöfen. Die muss besser Ausgebaut werden. Es kann doch nicht sein, dass die Videostandbilder vom kölner Bahnhof (nach zweiwöchiger Optimierung) aussehen wie eine billig produzierte Fernsehserie Anfang der 80er!

Die vorhandenen Kameras müssen einfach verbessert werden.

Ach ja: Weder mehr Kameras noch eine stärkere Überwachung der Bürger kann Terrorismus vorbeugen. Im Gegenteil: Das einzige Mittel gegen Terror ist eine offene, vielfältige Gesellschaft mit Freiheiten. Es ist nicht sinnvoll die Freiheit zu opfern um „sicher“ zu sein. Dann haben die Terroristen gewonnen.

Beispielsweise musste eine Frau, bevor sie ins Flugzeug steigen konnte, ihr T-Shirt ausziehen, weil arabische Buchstaben darauf zu sehen waren. Die Nachricht: „We will not be silent.“ – Wir werden nicht still sein. (via: Airbag Industries)

Da ich die Forderung bezüglich der Verwechslung nachvollziehen konnte habe ich eine rote Informationsleiste in die Designstudie eingeblendet in der auf die Designstudie sowie auf die offizielle Seite hingewiesen wurde.

Da nun eine Verwechslung praktisch ausgeschlossen war dachte ich, dass die Sache nun aus der Welt sei. Doch falsch gedacht: Heute erreichte mich folgende E-Mail:

Sehr geehrter Herr Eggert,

nach Rücksprache mit der Geschäftsleitung werden Sie hiermit aufgefordert die Seite ***-Mock-up zu löschen.
Sollten Sie dem nicht nachkommen, werden wir die Rechtsabteilung des HDF (Hauptverband Deutscher Filmtheater) bemühen müssen. Unkenntlichmachung des Kino-Namens von mir

Nun finde ich es wenig geschäftsförderlich, wenn ein kleines Provinzkino, in dem durchschnittlich vielleicht 15 Leute in einer Vorstellung sitzen, direkt mit dem Anwalt droht, nur weil man sich durch eine Designstudie gefährdet sieht.

Die Frage ist sowieso, ob die Seite – die bereits 14 Monate veröffentlicht ist – und nie für Missverständnisse gesorgt hat, überhaupt hätte entfernt werden müssen.

Auch sollten sich die Verantwortlichen fragen in wiefern man gut gemeinte, konstruktive Kritik ernst nimmt. Zudem fördert ein solches Vorgehen freiwillige, unentgeltliche Arbeit sicherlich nicht.

Ich persönlich werde das Provinzkino nicht mehr unterstützen und lieber ins gleichnahe UCI in Kaiserslautern fahren. Schließlich sind die Preise dort ähnlich hoch, die Kinosäle befinden sich jedoch in einem wesentlich besseren Zustand. Das wird Kinotechnisch dann eben mein Walhalla sein.

Ich habe die Designstudie anonymisiert wiederveröffentlicht.

(Kommentare habe ich aus nachvollziehbaren Gründen ausgeschaltet.)

Die Vorträge waren eigentlich ganz in Ordnung, der Mikroformate-Vortrag traf für mich nicht des Pudels Kern, das liegt aber daran, dass es auch mein Steckenpferd ist. Als Einführung war die Präsentation allemal brauchbar.

Dann kam der Vortrag zu den WCAG 2.0, der mit fast 50 Minuten einfach zu lang war. Dafür war er fundiert und man sah, dass Martin sich mit dem Thema auseinander gesetzt hatte. Mir hat er jedoch zu sehr die praktische Anwendung betont, die jetzt möglich sei. Ich muss mich doch mal genauer mit dem Thema auseinandersetzen.

Dann stellte Gerrit seinen „kommentierten Bilderrausch“ vor. „Trends“ im Webdesign waren sein Thema. Unterhaltsam aber ein bisschen kurz, kaum hatte er angefangen saß er auch schon wieder am Tisch.

Eine ganz spannende, wenn auch gleichzeitig beunruhigende, Sache sind sogenannte „OpenIds“. Vorgetragen in einer Präsentation von Lukas Rosenstock ging es vor allem darum sich die Anmeldeprozedur zu ersparen und stattdessen eine Identität zu haben, mit der man sich überall anmelden kann.

Danach Socializing, inklusive Belehrungen von Beate und Ralf wie ich mein MacBook doch gefälligst zu benutzen habe. Und der low-distance geekout iChat mit Gerrit. Zwei Macbooks, Rücken an Rücken und dann per iChat miteinander gechattet. Naja.

Hinzu kamen noch Anekdoten von Jens und anderen. Insgesamt eine tolle Veranstaltung.

Übrigens gibt es meine kleine XHTML 2-Präsentation zum anschauen, auch wenn ich sie nicht gehalten habe.

Hasta la vista, Vista. Webebanner von Apple.

Obligatorisches

Beim Auspacken fällt auf: Beim Mac ist alles schnörkellos. Klassisches weißes Gehäuse mit einem ausgestanzten Apfel. Herrlich. Ansonsten im Paket: iRemote, eine Mini-Fernbedienung sowie das Netzteil. Das fühlt sich ebenfalls sehr glat an und macht optisch was her. Besonderes Gimmick: Es verfügt über Aufrollhilfen, das Kabel kann so kompakt verstaut werden.

It’s all about the OS.

MacOS X.4 ist der Hammer. Auch wenn der „Leopard“ bereits angekündigt ist, der Tiger macht eine sehr gute Figur im Tank Notebook. Die Bedienung ist einfach, „Rechtsklick“ (durch berühren des Touchpads mit zwei Fingern) ist auch schnell eingestellt. Die Bedienung wirkt durchdacht. Etwas ungewohnt ist es noch, dass Programme, die über das – in Windows finale – X-Icon beendet werden im Hintergrund weiterlaufen.

Schnell mal alle Programme durchprobiert, GarageBand, Photo Booth und Konsorten. Der Gedanke „Doch nur ein Spielzeug!“ flitzt mir duch den Kopf.

Update Time

Naja, da ich kein USB-Modem habe (ja, immer noch habe – MacOS ist halt nicht wirklich Mainstream… und 56k-Modems auch nicht) habe ich mich entschlossen alle Programmempfehlungen und Systemupdates bei meinem Bruder herunterzuladen. Der hat DSL und da gingen auch die knapp 400MB Systemupdates ratzfatz.

Angetan hat’s mir für den Moment Adium, ein Mufu-ICQ-Client. Sehr cooles Interface. Die ungewohnte Installationsprozedur nötigte mir doch einiges ab, brach mehrmals mit einem unbekannten Fehler (-49) ab. Doch schlimmeres passierte nicht, nachdem ich alle Schritte nochmal langsam wiederholte (und verstand was ich tat) landeten auch OpenOffice.org, Firefox, Camino und andere Programme im Applications-Folder.

Zusammenfassung

Das MacBook überzeugt alleine durch seine Ausmaße und Ausstattung. Es ist um 1/3 kleiner und nur halb so dick wie mein altes Notebook (an dem ich jetzt sitze und diese Zeilen tippe – ich brauche ein Modem!). Dashboard Widgets sind sehr cool und nützlich. Etwas schade sind die wenigen USB-Ports (zwei) und das fehlende Modem (ja, ich komme nicht drüber weg). Auch das Netzwerk mit dem Windows PC wollte nicht so klappen. Da half noch nichtmal die Hilfe. Schlussendlich war es ganz simpel: Im Finder „Gehe zu“ > „Mit Server verbinden…“ (alternativ Apfel+K) und dann ins Textfeld „smb://computername“ eingeben. Fertig.

Übrigens habe ich zweimal Safari beendet als ich ein @ eingeben wollte und stattdessen Apfel+Q gedrückt habe. Am Mac ist die entsprechende Tastenkombination Alt+L.

Ach ja: Bilder gibt’s sobald ich sie habe bei Flickr :)