Know Your Stuff

Eine der Grundregeln lautet: Du musst wissen worüber du sprichst. Es reicht nicht dich durch die Sätze zu hangeln, die auf den Folien stehen, im Gegenteil: Deine Präsentation präsentiert das Wissen in einem bestimmten Bereich. Sie muss auch gänzlich ohne Folien funktionieren.

Folien dienen lediglich als visuelle Eselsbrücke, die aber nicht für dich sondern für die Zuhörer gedacht ist. Natürlich ist es nicht verboten auch mal auf die Folie zu schielen, wenn man gerade etwas nicht weiß. Die ganze Präsentation mit dem Rücken zum Publikum zu halten gehört sich nicht.

Die Zuschauer sind dumm

Stimmt zwar meist nicht, aber die Annahme hilft sich in die Köpfe der Zuhörer hineinzudenken: Stelle dir vor sie kommen aus dem BigBrother-Dorf und hätten noch nie was von dem Thema gehört. Worauf würden sie Wert legen? Natürlich muss man ein gewisses Vorwissen immer mit einplanen, immer bei Adam und Eva anzufangen ist nicht Sinn der Sache. In diesem Falle heißt das, das man sich die Frage stellt, was die gemeinsame Grundlage ist von der man ausgehen kann.

Persönlichkeit schlägt Technik

Eine Präsentation muss nicht aufwändig gestaltet sein – einige raten davon gänzlich ab. Wichtiger ist, dass der vortragende sympathisch rüberkommt, nicht langweilt und sich nicht in Details verstrickt. Dies ist bei kurzen Präsentationen genauso wichtig wie in langen. Gönne deinen Zuschauern auch mal eine Pause. Zwanzig Sekunden Stille können verdammt erholsam sein, wenn vorher komplexe Sachverhalte erläutert wurden. Da muss man dann einfach sacken lassen.

Wichtig ist dabei auch eine klare, ruhige Aussprache. Nichts stört bei einer Präsentation mehr als Unverständlichkeit. Dialektsprache sollte möglichst vermieden werden.

Ähhh… und die Folien

Nun für die Folien gibt es ganz einfache Richtlinien:

Inhalte

  • Kurze, prägnante Stichworte
  • Keine Sätze! Das vermeidet den Hang zum vorlesen.
  • Nicht mehr als 7 Stichworte auf einer Folie (besser: nicht mehr als 5)
  • Keine aufwändigen Graphiken oder Diagramme, sofern nicht unbedingt notwendig

Gestaltung

  • Keine Farben – zumindest keine reines Rot, Grün oder Blau (schmerzt in den Augen und ist nahezu unlesbar)
  • Kein rein-weißer Hintergrund (lieber beige oder schwarz, verhindert auch auffällige Farbverfälschungen durch die Wandbeschaffenheit)
  • Keine Schriften mit Serifen (Beamer-Auflösung meist zu niedrig um sie korrekt darzustellen)
  • Keine großen weißen Flächen (also nicht oben links drei Punkte und den Rest frei lassen), das gilt auch für Flächen anderer Farbe
  • Tabellen nur benutzen, wenn sie bis zu fünf Spalten und Zeilen groß sind. Alles darüber hinaus ist zu komplex.
  • Effekte sparsam einsetzen und nur, wenn sie die Aussage unterstützen oder veranschaulichen
  • Schon eine außergewöhnliche Schrift (bei mir die Delicious) kann Spannung in die Präsentation bringen (Comic Sans, Arial, Impact gehören nicht dazu!)
  • In manchen Situationen reicht ein illustrierendes Photo für einen Sachverhalt , den man vorträgt. Die Zuhörenden werden über das Bild als Eselsbrücke immer wieder an die Worte des vortragenden erinnert.

Technik

Die technischen Mittel für Präsentationen sind unbegrenzt. Am weitesten verbreitet ist Microsofts Powerpoint. Die kostenlose Alternative dazu heißt OpenOffice.org Impress. Beide Programme sind für Windows und MacOS verfügbar, OpenOffice.org auch für Linux.

Unter MacOS gibt es allerdings noch eine wesentlich bessere Alternative zu beidem: Apple Keynote 3 kostet zwar 79€ (Zusammen mit Pages im iWork-Paket) ist jedoch wesentlich besser an das Betriebssystem angepasst. Noch nie hat das Erstellen von Präsentationen so viel Spaß gemacht.

Für hartgesottene HTML-Coder gibt es auch noch S5. Das ist eine Anwendung welche komplett im Browser läuft und dadurch plattformunabhängig ist.

Weitere Anmerkungen

Überhaupt ist es wichtig sich mit seinen Gerätschaften auseinander zu setzen. Der eigene Laptop macht die Präsentation gleich doppelt so gut, man hat das sicher Gefühl alles unter der eigenen Kontrolle zu haben. Eine Fernbedienung (wie sie Macs beiliegt) ist nicht unbedingt nötig (aber „nice to have“). Von der Verwendung von Laserpointern würde ich abraten. Zum einen muss man sich dabei umdrehen, zum anderen sind Folien, auf denen man etwas zeigen muss meist falsch aufgebaut.

Überhaupt hilft es, wenn man sich stark auf die Präsentationen vorbereitet, sie zwei-, vielleicht dreimal durchexerziert um den einen oder anderen Fehler zu finden. Immer unter der Prämisse „Kann ich mir selbst folgen?“. Manchmal ist es sinnvoll unbedarften die Präsentation vorzuführen, die stellen meist die besten Fragen.

Und üben. Übung ist ein zentrales Element des Vortragens. Gerade, wenn du aufgeregt bist und dich nicht traust, dann geh hinaus mit einer guten Präsentation, die auch viel Freirum zum Reden lässt und trage vor. Nutze jede Gelegenheit, die sich bietet. Präsentationen halten kann jeder. Und jeder kann es gut. Niemand blamiert sich, nur weil ein Fehler in der Präsentation vorliegt.

Das alles sind grobe Richtlinien. In Einzelfällen darf und soll davon abgewichen werden.

Klar ist auch, dass viel Venture-Capital in diesem kleinen Unternehmen drin steckt, unter anderem von Holtzbrinck und von den Samwer-Brüdern. Und wenig Geschäftsintelligenz – genauer gesagt gar keine.

Da lässt sich Mit-Gründer Ehssan Dariani beim erfolglosen Anbaggern Belästigen zweier Frauen in der U-Bahn filmen und bei YouTube einstellen. Oder es zeigt ihn (im ähhh… Gespräch) mit einer Frau auf der Toilette irgendeines Clubs. Ob der Veröffentlichung zugestimmt wurde darf bezweifelt werden. Die Damen wissen wahrscheinlich überhaupt nichts von ihrem „Glück“ mit einem der „größten“ Jungunternehmer geredet zu haben. War bei dem Verhalten ja auch nicht unbedingt zu erkennen.

Okay, Dariani ist 26 und man kann ihm jugendliche Naivität im Umgang mit seinem Leben in der Öffentlichkeit vorwerfen. So veröffentlichte er beispielsweise eine Einladung zu seiner Geburtstagsparty, die dem „Völkischen Beobachter“, einem Nazi-Propagandablatt, nachempfunden war. Statt Hakenkreuz fand sich das StudiVZ-Logo im Kopf der Seite. Ironie war keine erkennbar. (Auch wenn es sich bei Dariani um einen iranischstämmigen Deutschen handelt und ich ihm kein rechtes Gedankengut unterstellen will ist so eine Publikation mit Firmeninsignien alles aber nicht geschickt.)

Das ist aber nicht alles: Wie Don Alphonso berichtet liegen die Bilder, auch von privaten Photoalben, einfach so auf den Servern herum. Wenn die Adresse des Bildes erstmal bekannt ist kann es jeder sehen, egal ob beim StudiVZ angemeldet oder nicht.

Und dann gibt es die mysteriöse Gruppe „*****“ (Don Alphonso, Blogbar.de, inklusive 590 Kommentare), die sich zur Aufgabe gemacht hat „wirklich fotogene Frau[en]“ im StudiVZ zu finden und deren „Vor- und Nachnamen sowie die jeweilige Uni“ im zugehörigen Forum anzugeben. Über den Trick mit den Bildern wurden diese gleich mit eingefügt. Teilweise wurden sogar Studentenheime der Frauen angegeben. Eine perfekte Spielwiese für Stalker (über 700).

Naja, alles halb so schlimm. Die Gruppe schließt man, dann ist erstmal Ruhe und man hält die Augen auf um so etwas im Keim zu ersticken. Denkste. Aus einer E-Mail an einen der Gruppenleiter: „Ne, ernsthaft: die Inhalte deiner Gruppe sind absolut okay – es geht ja quasi nur um einen Fotocontest und nicht um irgendwelche Beleidigungen, allerdings sieht die Beschreibung der Gruppe […] sehr danach aus. […] Kannst du die Beschreibung der Gruppe […] ändern und diese – naja, sagen wir ‚pornographischen Elemente’ – entfernen.“ Und als ob dies nicht genug wäre gibt es auch ein Post Scriptum, welches euch nicht vorenthalten werden soll: „Einer unserer Gründer (Michael BXXXXXX) hätte übrigens gern eine Einladung für die Gruppe – Ich würd mich dann da auch anschließen ;-)“.

Der Gruppenchef findet die Anregung Fotocontest zu schreiben „irgendwie witzlos“. Ich finde die Gruppe witzlos. Der StudiVZ-Mitarbeiter ist übrigens mittlerweile Mitglied der Gruppe. Zudem scheinen zahlreiche Beiträge im Forum der Gruppe gelöscht worden zu sein – denn sie wissen, was sie tun.

All das, vor allem die Probleme, die das StudiVZ mit dem Datenschutz hat und wie es auf Kritik reagiert lassen nur einen Schluss zu: Es hat versagt, auf ganzer Linie. Und das als billige Kopie des amerikanischen Facebook. Ich persönlich werde jetzt Abschieds-Mitteilungen schreiben und anschließend mein Profil löschen. Und ich empfehle jedem das selbe zu tun.

Beim Kollegen von Beissreflex gibt es eine Chronologie der Ereignisse. Und Don Alphonso ist in einem Anti-StudiVZ-Rausch und wird in den nächsten Tagen noch so einige Dinge ans Licht bringen, glaube ich.

Jeriko One hat übrigens folgende Weihnachtskarte entworfen, die ich sehr gelungen finde.

Dialog zwischen zwei StudiVZ-Gründern: „Du Ehssan?“ - „Wasn jetzt, Dennis?“ - „Die haben schon wieder was gefunden...“ - „Ach scheisse...“ untertitelt mit dem Satz: „Viel Glück für’s nächste Jahr. Ihr werdet es brauchen.“

UPDATE: Mein Profil sieht jetzt so aus: Mit allerlei Hinweisen auf blogbar.de :) Mein Profil mit einigen verweisen zur Blogbar. Mal schauen, wann die Zensur bei mir ansteht und mein Profil gelöscht wird. Ich geh derweil mal gruscheln.

Hallo?

Was hab ich eigentlich verpasst?

Die Politik macht es sich zu einfach, wenn sie denkt sie könnten durch Verbote auch nur irgendetwas verhindern. Jemand, der unbedingt andere Menschen töten will, braucht keine Anleitung aus Computerspielen.

Es ist nunmal Tatsache, dass es in Deutschland ein gesellschaftliches Problem gibt. In Ausnahmefällen gibt es Überreaktionen, aber das hat nichts mit dem eigentlichen Problem zu tun. Von geschätzten drei Millonen Counterstrike-Spielern haben jetzt zwei durchgedreht. Das sind 0,000067 % der Spieler, ein unheimlich kleiner Anteil.

Die Frage ist doch: Weshalb neigen solche Amokläufer eigentlich zu Spielen in denen Gewaltfantasien bedient (aber nicht hervorgerufen) werden?

Die Antwort ist ganz einfach: Weil sie keinerlei soziale Bindungen haben. Wenn Computerspiele die einzige Verbindung zur Außenwelt sind, wenn keinerlei Selbstwertgefühl, kein Selbstvertrauen da ist, dann versuchen diese – seelisch verarmten – Menschen es sich irgendwie zu holen.

Sie werden dann vielleicht sogar in ihrem Spiel erfolgreich. Aber jeden Tag, wenn sie in die Schule, unter „normale Menschen“, gehen, werden sie damit konfrontiert, dass es andere gibt, die besser sind als sie. Die beliebter sind. Menschen, die auch von anderen Mitmenschen ernstgenommen werden. Menschen, über die nicht gelacht wird. Jungs, die von Mädchen angelächelt werden.

Das alles kann ein vereinsamter Amokläufer nicht haben. Er weiß, dass diese Anerkennung das ist, was er will. Weil er nicht angelächelt werden kann, will er, dass die Leute Angst vor ihm haben. Eine Ersatzbefriedigung. Er zieht sich schwarz an. Immer die Sonnenbrille auf. Das soll nicht cool, das soll böse aussehen. So wie im Film oder im Spiel.

Bald merkt dieser kleine Geist aber: Ich bin überhaupt nicht so cool wie die im Film. Vor allem wenn ich im Winter oder bei strömendem Regen noch immer mit der Sonnenbrille auf der Nase herum laufe. Und jetzt sind wir beim zentralen Problem dieser Amokläufer: „Ich“. Sie sind auf sich fixiert. Ihr gesellschaftliches Umfeld existiert aus einem Grund: Für ihn, um ihm zu huldigen. Er sieht sich als Oberzampano, als der, der alle Fäden in der Hand hat.

Doch er muss bemerken, dass seine Macht begrenzt ist. Und zwar auf die vier Wände in denen er meistens sitzt und in dem Kasten vor dem er meistens sitzt.

Gibt es für dieses Problem, für diese Probleme eine Lösung? Keine einfache. Soziale Bindungen stärken ist bei Menschen, die sich völlig abschotten nicht möglich. Eine soziale Integration von klein auf ist wichtig. Aber alle anderen Faktoren sind private. Das Verbieten von „Killerspielen“ (was übrigens für 90% der gemeinten Spiele eine wenig zutreffende Beschreibung ist) wird bei diesem Problem genauso wenig helfen wie ein NPD-Verbot bei der Bekämpfung von rechtsradikalem Gedankengut helfen würde. Doch dort würden wenigstens die Symptome bekämpft werden.

Update: Die FTD und deren Autor Kai Beller sieht das ähnlich: „Amoklauf gegen ‚Killerspiele‘“

Zuersteinmal: Es geht mir gut.

Die Wiedereingliederung in das gesellschaftliche Leben hier ist weitestgehend geglückt, ich knüpfe – für meine Verhältnisse – sogar ziemlich viele Kontakte und kann auch ansonsten zuversichtlich sein.

Die Uni ist schwer und zeitaufwändig. Meistens schwerer und zeitaufwändiger als man sich das selbst eingestehen will. So kommt es durchaus vor, dass man – wie heute – denkt, dass man die Aufgaben fertig bekommt, aber dann doch resigniert und fürs nächste mal Besserung (und Arbeit am Wochenende) gelobt.

Aber ich möchte mich nicht zu sehr beschweren, es läuft ja ganz gut. Wenn das Studium keine Anforderungen an meine Disziplin stellen würde wäre ich hier fehl am Platz. Also keine Nängereien.

Das ist bei guten bis sehr guten Werten im Programmieren und auch in Mathe auch garnicht nötig. In TGS (also „Technische Grundlagen und Systemsoftware“) habe ich allerdings noch das ein oder andere Verständnisproblem. Hier sollte es aber helfen Tutorien aufzusuchen. Medientechnologie ist wirklich viel. Aber auf meinen ersten Hausaufgabenvortrag habe ich auch 100 Punkte bekommen. Das Umrechnen zwischen RGB, CMY, CMYK und YCrCb schockte mich aber sowieso nicht so wirklich.

Aber jetzt gehts um Musik. Also genauer gesagt um Audiodaten. Und das ist ein Thema mit dem ich mich so gar nicht anfreunden kann. Wenn es um Bilder geht kann ich aber sicherlich wieder punkten. (Das schulische System schränkt mich zwar ziemlich ein, dafür bleibe ich aber eher am Ball als ich das sonst gemacht hätte – es hat alles seine Vor- und Nachteile.)

Mittlerweile habe ich auch das mit dem Kochen im Griff. Wo es zu Anfang nur Pasta oder Reis und Tomatensoße gab mischt sich jetzt immer auch mal das eine oder andere andere Gericht hinein. Letztens habe ich mir sogar „Gebreedelde unn Worschtsalad“ (Bratkartoffeln und Wurstsalat) gemacht – und es hat geschmeckt!

Im Übrigen werde ich in letzter Zeit vermehrt gelobt, ich weiß aber auch nicht woran das liegt. Das geht so mit so banalen Dingen wie „Wenn er kocht, dann sieht das immer so lecker aus.“ über „Du bist so intelligent.“ zu „Eric ist ein toller Mann.“ — Auch wenn ich da nie widersprechen würde fällt es mir in letzter Zeit gehäuft auf.

Nächste Woche, am 24., werde ich 23. Verdammt alt. Aber wahrscheinlich auch verdammt zufrieden.

Das letzte Jahr war eines der Besten, wenn nicht das Beste, das mir bisher untergekommen ist. Da war der Zivildienst, eine Sache, die unheimlich Spaß gemacht hat und mich geprägt hat. Da war die Fahrt in die Schweiz nach Zofingen um mir Snooker vom Feinsten anzuschauen. Da war die Entscheidung nach Wien zu ziehen mit allen Konsequenzen. Und dann sind da noch meine Webseiten, die mir einiges an Arbeit abverlangen, sich aber mittlerweile sehr lohnen. Und die Arbeit mit und an den Webkrauts. Die Webmontage, die auch im November Geburtstag haben und die Webworker näher zusammengebracht hat.

Nicht unerwähnt bleiben sollen meine Freunde. Sie sind wahrscheinlich sowieso die einzigen, die den Artikel bis hier her lesen. Danke euch für die schönen Stunden. Vor allem für’s nächtliche GameCube-FIFA-Zocken.

Hach, tolle Eindrücke. Aber bevor es jetzt allzu sentimental wird, das ist ja schon ein vorgezogener Jahresrückblick, möchte ich auch aufhören und euch in euren wohlverdienten Tag entlassen.

Deshalb sammelt Joe fleißig 7.777 Kanadische Dollar, die ihn vier Monate lang über Wasser halten sollen. In dieser Zeit versucht er das Budget des Projekts, das sich auf 7 Millionen Kanadische Dollar beläuft zu sammeln. Im ersten Jahr benötigt er 400.000 Kanadische Dollar um richtig loszulegen.

Das „Open & Closed Project“ hat ganz konkrete Ziele:

  • Eine Reihe von Anleitungen für vier Felder von Zugänglichkeit soll geschrieben werden – Beschriftung, Audio-Beschreibung, Untertitelung und Synchronisation. Diese Anleitungen sollen auf Beweisen und Nachforschungen basieren. Falls solche noch fehlen werden die Nachforschungen vom Project selbst vorgenommen. Das Schreiben der Anleitungen wird vier Jahre dauern und wird ein offener Prozess sein. Danach kommt eine einjährige Testphase in der Fehler bereinigt werden. Diese Anleitungen werden weder „Public Domain“ noch „Open Source“ sein, jedoch werden sie kostenlos herunterladbar sein. Gedruckte Exemplare gibt es gegen Bares.
  • Zudem sollen Ausbildungs- und Zertifikationsprogramme entwickelt werden. Man kann dann also auf einer Schule z.B. eine Ausbildung zu „Zertifizierten Untertitler“ machen. TV-Sender und Filmstudios haben dann zudem die Möglichkeit auf zertifizierte Kräfte zurückzugreifen.
  • Zudem soll ein Dateiformat entwickelt werden, das alle Zugänglichkeitsfelder in sich vereint. Dies wurde bereits mehrere Male versucht, jedoch ohne Erfolg.
  • Die Initiative wird neue Schriftarten zur Beschriftung und zur Untertitelung designen und testen. Dieser Bereich ist bereits zwei Jahre im Gang.

Im großen und ganzen eine tolle Idee und eine gute Aktion für den man den einen oder anderen Dollar locker machen sollte. Spendet!

UPDATE:

Habe sogar direkte Antwort auf meine Anmerkung bei der Spende bekommen:

> I wish you and the project the best. Use my little money to make
>something big.

I’m gonna try, that’s for sure. And “little” means little; it’s the
thought that counts. You have my thanks. E-Mail von Joe Clark an mich

Schön, dass er sich die Zeit nimmt!