Zuersteinmal: Reich werden kann man mit einem Blog i.d.R. nicht, auch nicht mit mehreren. Aber man kann sich einen kleinen Nebenverdienst sichern.

Ich habe mich dazu entschlossen keine Zahlen zu nennen, weil diese sich sowieso von Blog zu blog unterscheiden. Auch habe ich keine konsequente Kundengewinnung vorangetrieben sondern habe mich darauf verlassen, dass die Werbetreibenden mich finden. Alle Diagramme und Annahmen beziehen sich auf die Kombination von yatil.de und dem Snookerblog.

Und nur um alle Spekulationen zu beruhigen: Die Einnahmen pro Stunde übersteigen 5€ nicht. (Und nein, ich schreibe nicht wieviele Stunden im Monat ich annehme für die Seiten aufzubringen. Wahrscheinlich ist es auch eine konservative Schätzung.)

Generell verwende ich drei verschiedene Arten von Werbung. Das erste sind Linkblöcke, die hier auf yatil.de angezeigt werden. Diese stellen quasi ein Fundament an Einnahmen dar, auf das ich mich verlassen kann. Diese Linkblöcke sind „selbstvermarktet“, das heißt es gibt keinen Mittelsmann, der daran verdient.

Dazu kommen Google-Werbeeinblendungen. Diese sind die unzuverlässigste Werbeart. Statt einer fixen Summe bekommt man Klicks bezahlt, die Besucher auf diese Werbeeinblendungen machen.

Dritte Einnahmequelle sind Text-Link-Ads. Die gleichnamige Firma vermittelt Textwerbung und behält dafür etwa die Hälfte der Gesamteinnahmen. Diese Einnahmen sind auch nicht immer sicher, jedoch sehr hoch. Dies resultiert aus der Popularität des Werbenetzwerkes.

Arbeit, Arbeit und nochmals Arbeit

Man kann noch so ein tolles Blog haben, wenn sich nichts tut bleiben die Besucher weg und wenn keine Besucher da sind, dann gibt es keine Werbeeinnahmen. Und dies nicht nur bei Googles Adsense sondern auch bei TLA, wo sich die Popularität anhand des Alexa-Rankings misst. Je mehr Besucher man hat, desto mehr Einnahmen kann man per Werbung erzielen lautet die Binsenweisheit.

Also geht es darum Leser zu behalten und diese auch dann zuverlässig auf das Blog zu lotsen. Beispielsweise indem man die RSS-Newsfeed-Texte einkürzt (ja, das ist böse!). Auch Gewinnspiele oder andere Anreize können für einen kurzfristigen Besucheransturm sorgen, der vielleicht ein paar Stammleser zurück lassen wird. Dazu ist es jedoch notwendig immer neue Inhalte zu produzieren, denn niemand besucht eine Webseite auf der sich nichts tut (Ja, der Punkt ist redundant, aber er ist mir auch sehr wichtig).

Meist wird nicht an jedem Tag ein neuer Beitrag erwartet, wenn man aber dann mal drei oder vier Wochen nichts von sich hören lässt kann das schon eine signifikante Auswirkungen auf die Besucherzahlen haben.

Etwa 1/4 nehmen die Linkblöcke ein. Über die Hälfte TLAs und der Rest ist Google.

Für Google Adsense ist es übrigens das Beste viele Suchmaschinen-Besucher zu haben. Diese lesen sich den Inhalt der Seite (eventuell) durch, entdecken in der Werbung eine interessante Weiterleitung und klicken darauf. Dauerbesucher werden das nicht tun, was auch ihr gutes Recht ist, deshalb ist es auch die Pflicht diese zu halten. Alles andere Funktioniert höchstens bei aktuellen Themen, oder welchen, die ihre Gültigkeit über eine lange Zeit behalten.

Bei mir macht Google Adsense nicht einmal ein Viertel der Einnahmen aus. Der Löwenanteil bringen die TLAs. Diese sind Momentan noch relativ sicher und konsistent bei den Einnahmen. Dies könnte sich allerdings auch genauso schnell wieder ändern.

Dass es lange dauern kann, bis man wirkliche Einnahmen erzielt zeigt das letzte Schaubild. Bis Mitte 2006 kamen per Adsense immer nur Beträge im niedrigen 1-stelligen-Dollarbereich an. Es war – nach zwei Jahren – sogar so niederschmetternd, dass ich mir sagte: Nach der ersten Auszahlung hörst du auf. Doch dann stiegen die Einnahmen plötzlich derart an, dass sich die Schaltung weiterhin lohnte.

Webeeinnahmen: Entwicklung von Juni 2004 bis Februar 2007

Doch die Grünen haben nichts damit zu tun. Was, so fragt man sich, kann eine Partei bewirken, deren Kernkompetenzen von den Volksparteien eingenommen werden? Und wie kommen die dazu plötzlich, genau diese Dinge aufzugreifen?

Ein Paradigmenwechsel ist jedoch nicht zu erkennen. SPD und CDU, in trauter Zerstrittenheit vereint, springen auf den rollenden Öko-Zug mit auf. Der Zug, bei dem die Grünen die Bremsen gelockert haben und der von den Bürgern angetrieben wird.

Die kaufen nämlich „Öko“. Das ist nicht nur hip und modern, es beruhigt ja auch das Gewissen, wenn man mit seinem BMW X5 durch die Innenstadt braust um mal kurz ein paar Öko-Freilandeier zu holen.

Ich habe nichts gegen Öko, kaufe es auch hin und wieder (kommt auch auf den Geldbeutel und dessen Inhalt an), man sollte aber bedenken ob man nicht wirklich seine Lebensgewohnheiten umstellen sollte. Schaden kann es ja nicht.

Dass jetzt mit dem Finger immer aufeinander gezeigt wird macht die Dinge nicht besser. Umweltschonende Dinge brauchen eben auch eine entsprechende Entwicklungszeit. Zuhause haben wir schon immer Energiesparlampen benutzt, meine Schwester (geb. 1990) kennt sie hauptsächlich aus Filmen. Umweltschutz und die Beachtung der Natur waren auch dadurch immer Bestandteil unseres Lebens.

Man muss kein Prophet sein um zu sehen, dass es dramatische Klimaveränderungen gibt. Man kann geteilter Meinung darüber sein, welchen Beitrag der Mensch an diesen Veränderungen hat. Sicher ist jedoch, dass er einen Anteil daran hat.

Dabei ist es ganz einfach Energie zu sparen. Und Energie zu sparen heißt immer auch Geld zu sparen. Und Geld sparen wollen wir alle, oder?

Bestes Beispiel ist die Fortbewegung: Alleine das Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel spart Geld und ist gut für die Umwelt. Dies ist jedoch leider nicht immer möglich, beispielsweise, wenn man auf dem Land lebt und flexibel bleiben muss/möchte. Ob dann allerdings Busse mit über 50 Sitzplätzen, die kaum besetzt sind, der Umwelt helfen darf bezweifelt werden. Neben effizienteren und flexibleren Lösungen im ÖPNV muss also die Einheit verkleinert werden um Sprit zu sparen. Hier in Wien fahren die Busse übrigens mit Gas.

Wenn es denn dann ein Auto sein muss (und es muss meistens eines sein), dann doch bitte ein sparsames. VW hat den größten Fehler gemacht, den 3-Liter-Lupo nicht weiter zu entwickeln. Das Auto stieß gerade einmal 81g CO2 pro Kilometer aus, bis es Mitte 2005 eingestellt wurde.

Wirklich gefährlich werden den Wolfsburgern deshalb die Konkurrenten aus Japan, allen voran Toyota. Diese haben mit ihren Hybrid-Autos einfach die Nase vorne, was das wichtigste Verkaufsargument der Zukunft angeht: CO2-Ausstoß.

Aber auch im Badezimmer gibt es Sünden: Wenn man beim Zähneputzen oder Rasieren das Wasser laufen lässt, beispielsweise. Oder wenn man badet statt zu duschen. Oder wenn man nach einem „keinen Geschäft“ das Wasser noch Sekundenlang in Abwasser verwandelt.

Das sind alles Dinge, die helfen. Dinge, die dem einzelnen nicht weh tun, die aber, wenn sie von allen zusammen angepackt und umgesetzt werden, wirklich eine Verbesserung bewirken können.

Ob die Grünen sich da in Zukunft noch mit innovativen Ideen einbringen oder nicht, das bleibt abzuwarten. Vielleicht haben sie das Mittel Umweltschutz noch Verträglicher für Wirtschaft und Gesellschaft zu machen. Das wäre durchaus wünschenswert.

Jetzt mal ganz von vorne. Ich wollte mir 2 GB Arbeitsspeicher für mein MacBook bei Gravis kaufen und dachte: Schau mal, was sowas kostet. Also auf die Webseite gegangen und mal nach schauen. Das Angebot war mit 130€/GB verlockend und da dachte ich: Da fährst du heute noch hin.

Unten gibt es noch einen Punkt „Artikel in Filialen verfügbar?“, schnell „Mannheim“ ausgewählt, das ist der nächste Standort. Nach einem klick auf „Los!“ erscheint ein grünes Quadrat mit dem erklärenden Text „Sofort lieferbar“. Juhu. Bei Apple hätte ich ja 180€/GB zahlen müssen.

Also ins Auto und nach knapp einer Stunde (und einer weiteren halben Stunde in der ich mich verfuhr) kam ich bereits dort an und brachte mein Anliegen vor. „Haben wir nicht mehr“, war die knappe Antwort, „vielleicht können wir’s wo anders weg nehmen.“ Natürlich gab es keines. Heute Abend zeit die Gravis-Webseite noch immer an, dass die Module lieferbar sind.

Was mich aber so wirklich nervte war der Nachsatz, dass ich doch ein Prospekt mitnehmen könne um die Telefonnummer zu haben um in einer Woche nochmal nachzufragen. Ich antwortete, dass das sicherlich nicht nötig sein wird, da ich nicht mehr in Gravis-Stores, zumindest in diesem, einkaufen werde.

Ganz klar: Die Verzahnung von Internet und Shops sind ein Griff ins Klo, Web 00.

PS: Dieses Missgeschick gab mir die Möglichkeit mich mal genauer umzusehen und beim Versandhändler Cyberport nachzuschauen. Die 2×25€, die ich am Arbeitsspeicher spare wird gleich für die aktuelle Parallels-Version verwertet. Selbst Schuld, Gravis.

Nur ganz kurz heute:

Bin um halb sechs Uhr aus dem Haus und hab meine Wohnungstür abgeschlossen. Es sind Ferien! Gestern habe ich meine letzte Prüfung geschrieben und jetzt bin ich am Barcamp Kärnten angekommen.

In der 11-Uhr-Session ging es um PHPWiki, eine Wiki-Engine, die sehr interessant ist. Muss ich mir bei Zeiten mal anschauen, vorallem zum Einbinden in Textpattern.

Danach sprach Frank Supersberger vom Schlagloch-Blog mit Texten aus seinem Weblog. Sehr interessant, weil er aus einer ganz anderen Blogger-Ecke kommt als ich.

Danach Essen. Ganz Okay. Viele Anzugträger an Stehtischen.

Dann: „Modell Driven Software Development oder: MDSD, die neue Software Designer Droge?“ – wäre ganz Spannend gewesen, wenn es nicht so abstrakt gewesen wäre. Naja.

Time Management: Sehr informativ. Viele Anregungen. Da will ich jedenfalls was mitnehmen. Von Monika Meurer von bindestrich.

Danach Photographieren fürs Web. Grundaussage: Ganz nah Ran. und dann noch einen Schritt vor. Achim Meurer vom Bullsfield Studio führt charmant durch die Präsentation…

Jetzt aber Butter bei die Fische: „Drupal. In 30 Minuten zur eigenen Community-Website. Ein Kick-Start.“ verspicht die Präsentation. Okay, es ist nur eine Einführung von Nicht-Profis. Entsprechend werden die Grundkonzepte nicht wirklich klar…

Okay, Sonntag.

Da schau, die Mark- und Ed-Show. Dreht sich um PR-Herausforderungen. Interessant.

Jetzt Microsoft. „Vista, Office und warum Microsoft so böse ist“ von Georg Binder, dem Kollegen vom Vistablog.at. Naja. Alte Hüte für MacOS-User. Wie er zugibt. Ebenfalls nett: Das T-Shirt: „Hasta la Vista“. Allerdings wohl eher: „Hasta la Vista, Vista.“ Die Präsentationen sind trotzdem typisch Microsoft völlig überladen.

(wird fortgesetzt)