Was kann man aus einer normalen Textdatei machen? AppleScripts, Batch-Dateien, PHP– oder HTML-Dateien. Allerdings ist es auch möglich einen einfachen aber wirkungsvollen Taskmanager damit zu füttern. Taskpaper heißt das Programm, das dies möglich macht.

Mit einfachen Symbolen kann man einer Zeile eine spezielle Funktion zuweisen: Wenn eine Zeile mit einem Doppelpunkt beendet wird, dann bedeutet das, dass ein ein Projekt angelegt wird. Beginnt eine Zeile mit einem Bindestrich so ist das ein Task, also ein Schritt im Projekt. Dies kann dann abgehakt werden, indem man den Kreis in der grauen Leiste links anklickt. Oder man taggt diese Zeile mit @done. Der Eintrag wird dann durchgestrichen und ausgegraut angezeigt.

Zudem kann man Schlagworte vergeben wie man möchte. Ich verschlagworte beispielsweise über Projektgrenzen hinaus alle universitätsnahen Tasks mit @uni. Man hat dann die Möglichkeit sich Projekte und Tags in eigenen Tabs anzeigen zu lassen.

Was für mich noch fehlt ist die Anbindung an iCal. Ich benutze schon das Format: @due(2007-10-29), welches irgendwann eventuell diese Funktion übernehmen könnte. Es gibt zumindest Pläne dieses Format zu benutzen.

 

Das Programm kostet 18,95 Dollar (etwa 13 Euro) oder einen Blog-Eintrag. Ich habe das Programm jetzt zwei Tage getestet und finde es echt klasse. Vor allem glaube ich, dass es mit seiner einfachen Syntax großes Potenzial hat. Bei den GTD-Schwergewichten iGTD und OmniFocus hatte ich den Eindruck, dass man versucht an alles zu denken. Ein Unterfangen, welches aussichtslos ist.

Taskpaper geht in die andere Richtung: Es versucht kaum eine Aktion vorauszuahnen, gibt nur Werkzeuge in die Hand – wie man sie Nutzt bleibt einem selbst überlassen. Mit einem geschickt gewählten Set an Tags kann man sicher eine ähnliche Flexibilität und Übersicht erhalten wie mit den großen Tools.

Im Januar 2008 findet in Hamburg das “WordCamp 2008” statt. Dort geht es um das Blogging-Tool WordPress und seine Anwendung.

Im Twitter-Zusammenspiel mit Gerrit, Christian, Dennis, Matthias und Robert entstand die Idee ein NichtWordCamp (also ein !WordCamp) zu veranstalten.

Es könnte dort um Textpattern, Expression Engine, Serendipity und andere Blogging-Engines und kleinere CMSe gehen.

Falls es Interesse gibt, bitte unten kommentieren. Als grober Veranstaltungszeitpunkt streben wir das erste Quartal 2008 an :).

Ja, so langsam wird es langweilig. Aber ich bin diesmal wieder Gast bei David in der Technikwürze. Er schreibt (Links von mir):

Wegen eines Serverproblems konnte die Sendung erst am Sonntag Abend aufgezeichnet werden, nach dem finalem Formel 1-Rennen. Spontan gesellten sich Eric Eggert und Marcel Schwarzenberger hinzu. Das fest definierte Thema dieser Sendung war Smalltalk. Später schaltete sich auch noch Gerrit van Aaken in die Sendung ein. Zu viert hatten wir viel Spaß und neben Smalltalk gab es auch interessantes zu hören. Das Ergebnis ist eine kurzweilige Sendung.

Stimmt. Technikwürze 95 anhören

Heute gibt es nicht nur was auf die Ohren sondern auch was auf die Augen. In einem kurzen Tutorial versuche ich zu erklären was Subversion ist und wie man es unter MacOS und Windows einsetzt. Dazu laufen MacOS und Windows parallel. Falls das zu verwirrend ist – ich nehme es fast an – werde ich es bei den nächsten Screencasts anders lösen (und nur noch die MacOS-Version zeigen :p).

Ich selbst bin auch kein Subversion-Experte und ein Assembla-Experte bin ich auch nicht. Nach dem Film, also in etwa 600 Pixeln, gibt’s Links zu allen Informationen zum Thema (die mir eingefallen sind).

Ach ja, das Hintergrundbild findet man bei den Happy Webbies.

Oft stehen sehbehinderte Menschen im Vordergrund, wenn es ums Thema Barrierefreiheit geht. Doch diese Menschen sind nicht die einzigen, die von barrierefreien Webseiten profitieren. Oft vergessen werden zum Beispiel die Anforderungen, die Gehörlose an eine barrierefreie Seite stellen: Für sie ist Schriftsprache eine Fremdsprache und sollte deshalb so einfach wie möglich gehalten werden.

Aber es gibt auch ganz andere Behinderungen, die ganz besondere Lösungen erfordern. Die Firma Assistive Wear zeigt Menschen mit verschiedenen Arten von Behinderungen, die jeweils ihre ganz eigenen Methoden haben um das Internet zu benutzen.

Sehr eindrucksvoll das Video der 10jährigen Elina, die an zerebraler Kinderlähmung erkrankt ist. Sie kann via eines Joyticks und eines großen Buttons einen Mac bedienen. Sie sagt: „Der Computer bedeutet Leben für mich.“

Überhaupt ist die Möglichkeit eine Rolle im Leben zu Spielen eine große Motivation für Betroffene sich mit neuen Technologien auseinander zu setzen. Eine Frau aus Paris schafft es via Mac und einem Sensor, der an ihrem Kinn angebracht ist, das Internet zu benutzen.

Mike Phillips kann lediglich einen Daumen bewegen. Und spielt damit nicht nur „World of Warcraft“ und „Unreal Tournament 2004“ sondern schreibt auch als Freelancer Technologie-Artikel. Möglich macht’s ein Annäherungssensor.

Das vierte Video, das ich hier vorstellen möchte, handelt von einer Grafikdesignerin. Sie benutzt lediglich ihren rechten Fuß und einen „Head-Stylus“, also einen an den Kopf angebrachte Apparatur um die Tastatur bedienen zu können. Auch sie arbeitet Selbständig.

Es ist die Aufgabe eines jeden ernsthaften Webentwicklers diese Einzelschicksale im Hinterkopf zu behalten und das Beste zu tun um Webseiten so barrierefrei wie möglich zu gestalten.

(via: Roger Johansson)

Dies ist ein Beitrag im Rahmen der Accessibility Blog Parade, veranstaltet von main_web und Nur ein Blog. Alle Informationen dazu im Blog von main_web.