Michael Jendryschik auf Twitter:

Weiß jemand auf die Schnelle, wie ich in WordPress nur Artikel einer bestimmten Kategorie auf der Startseite anzeige?1

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query_posts('category_name=aktuell&showposts=10'); while (have_posts()) : the_post();2

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Zum Vergleich hier der selbe Sachverhalt in Textpattern:

<txp:article_custom category="aktuell" limit="10" />

Keine Programmlogik in den Templates ist ein riesen Vorteil, zusammen mit den sprechenden „Textpattern-Tags“. Ich wollte nicht darauf verzichten.

Wollte ich nur mal gesagt haben :)

Der Webmontag hat nun auch eine Community von Mixxt geschenkt bekommen.

Unabhängig von den Bemühungen der Redesign-Gruppe hat Oliver Ueberholz, seineszeichens Geschäftsführer von Mixxt, selbstlos eine Mixxt-Standardplattform für den Webmontag zu Verfügung gestellt.

Zum Konzept des Webmontags passt diese Art der „Community“ nicht, was ich im folgenden begründen werde. Für mich ist Mixxt damit endgültig ein rotes Tuch, man hätte sich ja wenigstens von den Anregungen der Redesigner inspirieren lassen können.

  1. Es gibt nicht eine Webmontag-Community. Der Webmontag hat in einzelnen Städten regionale Communities hervorgebracht, die untereinander aber relativ wenig miteinander zu tun haben. Das ist auch gar nicht schlimm. Beim Webmontag geht es um die Veranstaltung um das persönliche Treffen. Im Mixxt-System gibt es keine Unterteilung nach Regionen.
  2. Für Neue keinen Platz. Wer sich über das Mixxt-System für eine Veranstaltung anmelden möchte hat keinen Zugang zu den Listen, es sei denn er meldet sich umständlich bei Mixxt an. Das heißt, dass unerfahrene Web-Nutzer schlicht ausgesperrt werden, was dem Ziel und Sinn des Webmontags entgegen spricht.
  3. One-Way-Ticket. Rein in Mixxt kommt man vergleichsweise einfach, raus nimmermehr. Es gibt keine Möglichkeit sich aus dem gesamten Mixxt-Cosmos abzumelden, seinen Zugang zu löschen. Das steht dem entgegen, was ich unter Web2.0 verstehe. Die Möglichkeit sich abzumelden ist da, sie ist aber sehr unglücklich bezeichnet.
  4. Keine einfache Lösung. Es hätte etwas Arbeit bedurft, aber die Einbindung von Kalenderdaten in die Wiki-Seiten als Metadaten wäre ein relativ geringes Problem gewesen. Ein Prototyp davon läuft sogar schon auf meinem lokalen Webserver.
  5. Keinerlei Benutzbarkeit. Das Mixxt-System ist die Ausgeburt an Überkompliziertheit und durcheinander. Das muss bei einer Eierlegende-Wollmilchsau-Lösung anscheinend so sein. Allerdings benötigt der Webmontag keine eierlegende Wollmilchsau. Er benötigt eine klare durchdachte Struktur, die ich auch in meinen Vorschlägen zur Umgestaltung des Wikis dargelegt habe. Anscheinend war daran niemand interessiert.
  6. Keinerlei barrierefrei. Es ist nicht möglich sich für ein Event anzumelden, wenn man keine Maus benutzen kann. Das schließt große Teile der Webcommunity aus und kann so nicht hingenommen werden, jedenfalls nicht vom Webmontag Wien.
  7. Nicht auf dem Stand der Technik. Der Webmontag sollte auch ein Vorreiter sein für neue Technologien, Mixxt bietet das nicht. Weder implementiert es den Standard XFN noch zeigen andere Mikroformate Events, Personen usw. an. OpenID ist das einzige moderne daran, und das gibt’s bei Ruby kostenlos dazu.

Irgendwie hat es mich geritten, dass der Relaunch der Plattform für den Webmontag so lange dauert (das ist kein Vorwurf). Außerdem finde ich es schade, dass ausgerechnet eine so nach vorne gerichtete und moderne Veranstaltungsreihe sich nicht auch etwas moderner und menschlicher präsentiert. Ich glaube, dass viele Besucher und Besucherinnen durch das Wiki abgeschreckt werden und es findet leider auch sehr wenig Vernetzung über die Webmontage hinweg statt. Deshalb dachte ich einfach mal an ein Beispiel-Netzwerk, zum testen. Hierbei geht es aber nicht um einen Ersatz für die bestehende Plattform, sondern eine freiwillige Ergänzung, also bitte nicht missverstehen! Oliver Ueberholz im aufgrund der Farbgebung fast unlesbaren Webmontag-Mixxt-Forum

Darf ich das noch einmal zusammenfassen: Wir haben uns nicht am Relaunch von Webmontag.de beteiligt stellen euch jetzt aber gerne selbstlos unsere tolle Plattform zur Verfügung. Die ist auch viel Menschlicher, weil da können sich ja Blinde und Tastaturnutzer nicht anmelden und das Anmelden wird noch schwieriger. Für alle! Außerdem kommen wir so an ganz viele tolle Daten von euch, die wir natürlich auch gerne auswerten. Aber testet es ruhig. Wenn genug Leute im „Web2.0-ich-muss-mich-in-jeder-beliebigen-Community-anmelden“-Wahn dort versammelt sind, gibt es keinen Weg mehr raus. Bitte nicht missverstehen, das ist fast ganz keine Werbung für unser tolles Produkt, das sofort jeder benutzen sollte.

Wie gesagt: Für den Webmontag Wien kommt das Mixxt nicht in Frage. Das aufbauen auf einem proprietären System kann nicht die Lösung für eine offene Plattform sein. Was mich ärgert ist die Tatsache, dass ich viel Zeit und Aufwand in einen Relaunch des offenen Webmontag gelegt habe. Das nun ein geschlossenes System diesen offenen Ansatz ergänzen soll finde ich nicht gut, im Gegenteil. So etwas darf einer solchen Veranstaltung nicht passieren.

Mixxt profitiert von der Unmöglichkeit im deutsch(sprachig)en Web ein Projekt anzupacken und durchzuziehen, ein Zusammenarbeiten an mehreren Standorten ist nicht möglich, und das ist Schade. Bei mir selbst ist der Elan in den Wochen und Monaten der Stagnation im Relaunch-Projekt auch verflogen. Mittlerweile ist es mir herzlich egal, wie sich das Webmontag-Wiki online präsentiert. Was für mich zählt ist die offene Ausrichtung und die einfache Anmeldung bei den Events ohne(!) Anmeldung bei einem Social Network.

Was meint Ihr? Kritisches, ehrliches und offenes Feedback erwünscht!

Das war mein offenes Feedback für ein geschlossenes Netzwerk.

Vor knapp drei Wochen hat Apple seinen neuen MobileMe-Dienst eingeführt, der das .Mac-Paket abgelöst hat. MobileMe ist ein System zur Synchronisierung von Computern, bietet Backup-Möglichkeiten, eine Online-Festplatte und Bildergalerien.

Zur Bedienung von verschiedenen Computern aus hat Apple zudem eine schicke Web-Oberfläche gebaut, deren Bedienung sich tatsächlich wie die Desktop-Variante anfühlt.

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Allerdings kostet der Service auch 79€/Jahr, ist also nicht ganz billig. Für mich als Besitzer eines Macs und eines iPod touch lohnt sich das nicht, wenn man die Einstellungen und Programme auf mehreren Macs und vielleicht einem iPhone synchron halten will eventuell schon eher.

MobileMe-Mail-Alternative: GMail + IMAP

IMAP ist das Standardprotokoll für E-Mails, die auf dem Server gespeichert werden, GMail (bzw. in Deutschland Google Mail) hat einen tollen Spamfilter, mit dem der meines Webhosters nicht mithalten kann. Gleichzeitig möchte ich aber von Google unabhängig sein, falls sich herausstellt, dass sie doch böse sind.

Ich lasse daher alle meine E-Mails an ein GMail-Postfach senden und die gefilterten E-Mails wieder zurück an ein nur mir bekanntes Postfach auf meinem Server auf das ich dann per IMAP zugreife. unterwegs kann ich dann immer noch auf das GMail-Postfach zugreifen, oder über die Weboberfläche meines Hosters.

Adressen und Termine: USB-Synchronisation

Der iPod touch kann nur über den USB-Anschluss des Macs geladen werden und das ist spätestens alle eineinhalb Tage nötig. Da sich meine Kontakte und Termine nicht so schnell so radikal ändern reicht mir dieses bewusste Aktualisieren.

Alternativ dazu hat Googles Kalenderapplikation eine gut nutzbare iPhone-Oberfläche. Mit der neuen CalDAV-Synchronisation ließe sich der zumindest vom Desktop in iCal aktualisieren. Alleine das iPhone-Programm, das die Daten dann offline vorhält und synchronisiert gibt es noch nicht. Vielleicht gibt es ja aber in der Kalender-Applikation fürs Phone bald auch CalDAV-Unterstützung, dann stünde der Benutzung von Googles Kalender nichts mehr im Weg.

Galerien: Flickr

Ich lade meine Bilder seit 2004 bei Flickr auf die Server und bin dort Pro-Mitglied. Neben der Einrichtung von Bildergalerien bietet mir Flickr auch ein Netzwerk von Bekannten und Freunden, das bei Apples Online-Galerie fehlt. Die sieht zwar schick aus, kann mich aber nicht von Flickr abtrünnig machen.

iDisk: Eigener Webspace, Dropbox

Wenn man Online Daten speichern will, um von mehreren Rechnern darauf zuzugreifen, dann gibt es mannigfaltige alternativen zur lahmen iDisk von Apple. Eine Version ist der eigene Webspace. Dort ist meist viel Platz, die Daten werden regelmäßig gesichert. Nachteil: Gerade günstige Anbieter bieten keinen Platz außerhalb des Webroot an. Das bedeutet, dass theoretisch jeder über das Internet auf die Daten zugreifen kann, wenn er das Passwort kennt. Allerdings muss man als Benutzer auch den genauen Pfad der Datei kennen um sie von einem anderen Computer benutzen zu können.

Eine Alternative für mich ist daher Dropbox (Private Beta). Der Service setzt auf Amazons S3-Service auf und spiegelt das Online-Verzeichnis auf die eigene Festplatte. Dadurch hat man auch offline den vollen Zugriff auf die Daten, gleichzeitig ein Online-Backup und ein nettes Web-Interface mit dem man auch mal von einem fremden Computer auf die Dateien zugreifen kann. Dazu lassen sich Ordner mit anderen Nutzern teilen, diese Ordner werden dann zwischen allen Computern ständig synchronisiert.

Backup: Time Machine+SuperDuper!

Bei allen Vorteilen einer Online-Lösung: Von einem Online-Laufwerk kann ich nicht booten. Also bleibt mir nur eine externe Festplatte für das ständige Backup. Ein Booten von der Festplatte ist mit Time Machine aber nur mit Leopard-DVD möglich, die ich natürlich nicht immer dabei habe. Deshalb benutze ich zusätzlich SuperDuper! um die Festplatte in ein bootbares Backup zu verwandeln. Dieses Backup aktualisiere ich wenn möglich einmal pro Tag.

Fazit

Bis auf die Synchronisation von Kalender und Kontakten gibt es für das einfache „1 PC/Mac, 1 iPod touch/iPhone“-Szenario einfache und kostenlose/-günstige Möglichkeiten MobileMe zu ersetzen. Für mich wiegen die Vorteile von MobileMe den hohen Preis nicht auf, gerade, wenn man auch die technischen Mängel in der Anfangszeit berücksichtigt. Push war nie wirklich direkt und auch die Mail-Funktion ist oft ausgefallen.