Gestern fand der Accessible-Media -Stammtisch in Wien statt und mir wurde die Ehre zu teil einen Vortrag über barrierefreies Javascript zu halten.

Der Vortrag findet sich hier:

 

Artikel zum Thema:

 

Nach der Folie Positiv-/Negativbeispiele endet der Foliensatz abrupt, es wurden dann Praxisbeispiele gezeigt:

Vielen Dank für die positiven Rückmeldungen, es hat viel Spaß gemacht. Bei MAIN waren wir wieder vorzüglich untergebracht.

Vielen Dank an Andreas Hafenscher für die Fotos.

9 Gedanken zu “Accessibility-Stammtisch 04/2008

  1. Danke auch dir. Ich dachte vorher, dass ich wohl kaum etwas verstehe werden.
    Aber bei deinem Vortrag konnte ich wieder wertvolle Anregungen zur Gestaltung bzw. Nichtgestaltung von Websites mitnehmen.
    Wobei Vortrag klingt so staubtrocken… dabei war es kurzweilig, praxisbezogen und mit einer Prise Humor versehen.

  2. Aber so richtig Barrierefrei ist JS nicht, oder? Ging es bei dem Thema nicht ursprünglich auch darum, daß grundsätzlich alle (!) – also auch ältere – Browservarianten entsprechend ausgestattete Webseiten betrachten können müssen? Insofern sind diese schriftgrößen-Buttons etwas über das Ziel hinaus geschossen.

  3. Es geht darum, dass Menschen mit Behinderungen die Seiten nutzen können – und da kann man in begrenzten (aber nicht eng begrenzten) Anwendungsfällen sein Javascript durchaus barrierefrei gestalten. Um ältere Browserversionen geht es bei Barrierefreiheit nicht, da die entsprechenden unterstützenden Technologien ja auf den Browsern aufsetzen, die jeder von uns sowieso bei der Erstellung von Webseiten beachtet. Das sind meistens Internet Explorer ab der Version 6, doch es gibt auch einen Teil der Nutzer die lieber auf Firefox und ihren Screenreader zurück greifen.

    Das mit den Schriftgrößen-Buttons musst du mir noch einmal erklären. Es kann durchaus sinnvoll sein eine solche Funktionalität anzubieten, wenn man davon ausgeht, dass die Zielgruppe nicht weiß, wie man im Browser Schriftgrößen verändert. Dann sollten diese Dinge aber bei ausgeschaltetem Javascript auch nicht zu bedienen sein, nichts ist schlimmer als wenn ein Benutzer auf etwas klickt und dann nichts passiert.

  4. Toller Vortrag, danke.
    Ich hätte nur zwei Verbesserungen.
    jQuery lässt folgendes zu, was einfacher ist:
    $(’.klickmich’).click(function(){
    machwas();
    return false;
    });

    Und (X)HTML würde ich so wie hier schreiben, sonst heißt es “X oder HTML” (X/HTML, wie in der Folie notiert).

  5. Ich schreibe lieber X/HTML, weil die beiden Sachen eben nicht beliebig austauschbar sind, sondern ganz klare Alternativen. Auf „Deutsch“ müsste es wohl XHTML/HTML heißen, aber die Abkürzung ist mir dann doch lieber. Mit dem jQuery-Beispiel hast du recht, ich hatte das noch schnell zusammen gezimmert :)

  6. Bei Diskussionen mit einigen Menschen mit Behinderung habe ich mitbekommen, daß jene, die Schriftgrößenvergrößerung (was für ein Wort) benötigen, die entsprechende Browserfunktion kennen und bedienen können. Insofern habe ich es bisher eher für spielerei gehalten. Aber meine gespräche sind natürlich nicht Stichprobenrelevant und daher kann es durchaus andere Erfahrungen geben :-)

  7. Ja, Menschen, die darauf angewiesen sind wissen natürlich wie das funktioniert. Aber die mittlerweile schon etwas ältere Sekretärin kennt diese Funktion vielleicht nicht und benötigt sie nur sporadisch. Dann ist zumindest das Anbieten einer solchen Funktion in Ordnung.

    Meine Auffassung ist es dennoch, dass es die Aufgabe des Browsers ist. Wenn man aber so eine Zusatzfunktionalität anbietet, dann sollte sie zumindest nicht angezeigt werden, wenn der Browser JS nicht unterstützt oder es sonstige JS-Probleme gibt.

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