Am Dienstag Abend Deutscher Zeit hat Steve Jobs in San Francisco das „dünnste Notebook der Welt“ (Apple) vorgestellt: Das MacBook Air. Was es damit auf sich hat, hat sich auch die Redaktion von N24 gefragt und sich einen „Computerexperten“ eingeladen (Video).

Der eingeladene Burkhard Schröder klärt die beiden Moderatorinnen dann zuerst einmal auf, dass der „Rechner rechnen“ kann. Daher müsse er nicht über das Aussehen reden, wie man das ja bei Frauen täte.

Dann behauptet Herr Schröder doch direkt, dass es nur ein Zweitrechner ist, weil man keine Computerspiele darauf spielen könne, „bei einem kleinen Bildschirm“. Die Vorteile des Notebooks interessieren ihn in der Folge weniger, weil er, wenn er kein „Bluetooth machen darf“ kein Kabel benutzen kann. Gemeint ist sicherlich WLan, welches da verwechselt wird. Passiert in der Aufregung schonmal, wird aber in der Einblendung genau so falsch gemacht.

Wie das Argument dazu passt, dass das MacBook Air dann auch nur für Leute gedacht ist, die „alles nur vom Feinsten haben“, erschließt sich mir nicht: WLan ist ja deutlich verbreitet und viele Menschen benötigen keine Ethernet-Buchse mehr (und die, die sie unbedingt brauchen suchen sich evtl. eh kein Air heraus).

Man könne aber mit dem MacBook mehr machen „als mit den normalen Subnotebooks, ein Subnotebook ist ja nur ein Ersatz für ein richtiges, großes. Es ist genauso wie ein richtiges Laptop, außer, dass es so klein ist, dass man es in einen Brief fast verpacken kann“.

„Allerdings ist es letztlich nur ein Ersatz weil der Bildschirm so klein ist, das lässt sich aber auch nicht ändern, wenn man ein Subnotebook hat.“ Immerhin sei es „von den Innereien her“ besser als normale Subnotebooks.

Dann meldet sich die Moderatorin (blond) noch einmal zu Wort: Die offensichtlichen Nachteile „sind ja, wenn es natürlich klein ist, dann ist alles in der Auflösung sehr klein und natürlich auch sehr empfindlich.“ Burkhard stellt klar, dass das Notebook nicht empfindlicher ist, als andere auch, er betont aber noch einmal, dass es sooo klein ist. Und kein Ersatz für einen richtigen Rechner. „Weil sie dann ein bisschen dröseln müssen, trotz der beleuchteten Tastatur und wenn sie ganz lange auf einen so kleinen Bildschirm schauen kriegen sie Augenkrebs.“

Damit glücklich werden wohl nur „Freaks, die alles toll finden, was von Apple kommt“ (Moderatorin (brünett)).

Okay. Zum mitschreiben:

Das MacBook ein 13,3”-Display, wie alle „kleinen“, normaldünnen Macbooks auch, und eine normalgroße Tastatur. Man bekommt keinen Augenkrebs, weil die Darstellung von 1280×800 Pixeln auf einem 13,3”-Display glasklar ist. Das MacBook Air ist flächenmäßig als „abnormales Subnotebook“ genau so groß wie ein „normales Notebook“, nämlich ein MacBook.

Es ist nicht klein. Zumindest nicht da wo es darauf ankommt. Beim der Größe der Tastatur hat Apple genauso wie beim Bildschirm keinen Kompromiss gemacht. In der Höhe ist das Air an der dicksten Stelle mit 1,94cm wesentlich dünner als ein MacBook (2,75cm). Beim Gewicht konnte fast ein Kilo gespart werden. Das sowieso schon leichte MacBook (2,27kg) wird vom Air mit 1,36kg ausgestochen. (Alle Angaben von Apples Webseite, zum MacBook und MacBook Air)

Schade, dass so ein Mist auf den Unterhaltungssendern präsentiert wird, die sich gerne Nachrichtensender nennen. Das nächste Mal bitte ein wenig mehr recherche. So schwierig ist das schließlich nicht.

Übrigens gibt es bei Daring Fireball, einem der wichtigsten Mac-Blogs, eine regelmäßig vergebene Auszeichnung: „Jackass of the Week“ – vielleicht sollte man sie wegen N24 auch in Deutschland einführen.

Ich persönlich liebe Comics obwohl ich nie ein Comicheftsammler war, von Mickey Mouse und YPS mal abgesehen. Nun hat aber USA Erklärt in seiner heutigen Sammlung einige Anmerkungen dazu. Zum einen wird unser aller Freund, Captain America, sterben, zumindest scheint es seiner Comicheftreihe an den Kragen zu gehen.

Zum anderen vermeldet „USA Erklärt“ die Fortsetzung der Buffy-Fernsehserie als Comic. Für mich sind das neue Neuigkeiten, für andere wohl ein alter Hut. In einem Interview} hat Joss Whedon, seines Zeichens Buffy-Erfinder, bereits im Dezember eine Comicreihe bestätigt, die an der Fernsehgeschichte anknüpft. Im Monatsrhythmus sollen die Hefte erscheinen.

Ob und wann die Serie in Deutschland erscheint scheint noch nicht geklärt. Die ersten Auszüge und das Coverbild der ersten Ausgabe machen Appetit auf mehr! Jetzt muss ich nur noch ein Geschäft finden, das amerikanische Comics nicht allzu überteuert verkauft…

Heute ab 20.15 Uhr drei (!) Folgen von CSI Las Vegas auf Vox. Besonders Folgen zwei und drei sollte man sich anschauen, hat doch Quentin Tarantino Regie geführt.

Die Quotenmeter.de-Kritiker geben 99%, so schlecht kann’s also nicht sein. Für Hardcorefans wie mich gibt es um 1.10 Uhr heute Nacht übrigends die ungekürzte Kinofassung.

Quoten: 01. Juni 10.22 Uhr

Gleich drei Folgen am Stück strahlte Vox von “C.S.I.” am Mittwochabend aus – und fand damit im Laufe des Abends immer mehr Zuschauer. Die reguläre Folge “Auf Eis” um 20:15 Uhr holte mit 2,84 Millionen 14- bis 49-jährigen bereits einen beachtlichen Marktanteil von 22,5 Prozent in der Zielgruppe. Insgesamt schauten 4,47 Millionen Zuschauer ab drei Jahren zu.

Doch diese Werte sollte die Doppelfolge “Grabesstille”, bei der Quentin Tarantino Regie geführt hatte, noch deutlich übertreffen. Die erste der beiden Folgen schalteten 4,9 Millionen Zuschauer ein, ab 22:03 Uhr waren sogar 5,26 Millionen Zuschauer ab drei Jahren dabei. Der Marktanteil lag hier bei 21,6 Prozent. […]

Sensationell lief es auch und gerade in der werberelevanten Zielgruppe: Die erste Folge kam mit 3,11 Millionen 14- bis 49-jährigen Zuschauern auf 23,8 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Teil 2 der Folge “Grabesstille” begeisterte dann sogar 3,34 Millionen werberelevante Zuschauer. Der Marktanteil schnellte auf 29,4 Prozent hoch.

Diese Werte schlugen sich natürlich auch im Tagesmarktanteil nieder: Mit 13,7 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe ergatterte Vox den zweiten Platz hinter RTL, aber weit vor SAT.1 und ProSieben. Beim Gesamtpublikum ließ Vox mit 8,9 Prozent Tagesmarktanteil ProSieben 2,5 Prozentpunkte hinter sich. DWDL

Da freu’ ich mich aber :) … Aber nicht, dass CSI:Las Vegas jetzt auch zu RTL wechselt… neee, CSI:Miami reicht schon!

Heute bei Stromberg:

Mitarbeiterin 1: “Ich will nicht nach Darmstadt. Was soll ich denn in Darmstadt?”
Mitarbeiterin 2: “Ich wollte nicht, dass du nach Darmstadt versetzt wirst.”
Mitarbeiterin 1: “Dein Freund ist doch ‘ne treue Seele, der liebt dich!”
Mitarbeiterin 2: “Wann hat er dir denn das gesagt?”
Mitarbeiterin 1: “Oh nein, jetzt muss ich erst recht nach Darmstadt. Zwischen uns läuft wirklich nichts!”
Mitarbeiterin 2: “Und warum sagt er soetwas eigentlich nicht zu mir?”
Mitarbeiterin 1: “Ich werd’s ihm sagen… bei unserem nächsten Date. Ach, war nur Spaß!”
Mitarbeiterin 2: “Ich sollte dich doch versetzen lassen… nicht nach Darmstadt… wie wär’s mit Pirmasens?”

Ich liebe diese Serie!

Heute habe ich mir das TV-Duell zwischen Gerhard Schröder und Angela Merkel angeschaut. Für mich hat der Bundeskanzler das TV-Duell klar gewonnen, so wie es erwartet war. Angela Merkel kam sicherlich besser weg, als das vorher zu erwarten war.

Das Format

Vier Moderatoren für zwei Politiker sind definitiv zu viel. Auch die Dauer von 90 Minuten war zu lang. Schön fand ich, dass der Kanzler und die Kandidatin in Zwiegespräche kamen, unschön war jedoch, dass die Moderatoren teilweise den Duellanten ins Wort fielen. Dabei hat sich Sabine Christiansen (ARD) besonders hervorgetan. Thomas Kauschs (Sat.1) Versprecher “Frau Kirchhof” fiel auch negativ auf – aber das kann ja mal passieren. Teilweise war der beste Moderator Gerhard Schröder – nicht Sinn der Sache.

Das Ergebnis

Der Vorwurf der CDU, dass Kanzler Schröder keine Zukunftskonzepte hätte, ist meiner Meinung nach nicht zu halten. Er hat ganz klar gesagt, dass die Agenda 2010 seine Zukunftsvision ist, und das die grundlegenden Reformen bereits durchgeführt wurden.

Frau Merkel hat hingegen wieder nur von “Vorfahrt für Arbeit” und den illusorischen Plänen von Paul Kirchhof gesprochen. Da haben einfach die konkreten Vorschläge gefehlt.

Einfluss auf die Wahl

Kaum. Die Themen wurden eigentlich nur oberflächlich behandelt, die Meinungsmache, die nun folgt wird eventuell einen kleinen Einfluss haben.