Seit Freitag in meinem Besitz: Das Album „Stadtaffe“ von Seeed-Frontsänger Peter Fox (aka Pierre Baigorry aka Enuff aka Pete Fox). Dem (von mir) lang erwarteten Album ging die Single „Alles neu“ voraus, die einen tollen Vorgeschmack auf die weiteren Tracks gab.

Größter Pluspunkt sind meiner Meinung nach die pointierten deutschsprachigen Texte. Das hatte ich bei „Next“ ein wenig vermisst. Die zweite Singleveröffentlichung, „Haus am See“, ist jedoch eine perfekte Ergänzung zu „Aufstehn“ und fügt sich musikalisch toll in das Album.

Texte und Rhythmus passen hervorragend zusammen, die Produktion ist hochwertig und der Sound abwechslungsreich. Mit „Ich Steine, du Steine“ gibt es zudem eine wunderbare Balade, „Stadtaffe“ ist der Partysong der Platte und „Zucker“, ein Duett mit der fantastischen Vanessa Mason, sprüht nur so mit Wortwitz.

Alles in allem überzeugt das Album, weil es keine negativen Ausreißer hat. Wenn ich drei Anspieltipps geben müsste wären das auf jeden Fall „Schwarz zu Blau“, „Stadtaffe“, „Haus am See“. Ich freue mich schon aufs Konzert am 2. Dezember in der Arena Wien.

Das Album ist natürlich eine Kaufempfehlung!

(Bildrechte: Warner Music)

Seeed, die berliner Dancehall-Reggae-Kombo, machte gestern in Mainz halt. Rein zufällig (grins) hatte ich Karten und so kam ich in den Genuss dieses wirklich hervorragenden Konzertes.

Eröffnet wurde der Abend mit Nneka, eine aus Nigeria stammende Hamburgerin, die mit ihrer meis langsamen Reggea-Art treffend auf das Konzert einstimmte.

Kurz nach 21 Uhr war es dann soweit, die “Umbauarbeiten” waren abgeschlossen und Seeed betrat die Bühne. Dabei hatten sie Gastgeschenke: Sie verteilten Sektflaschen ans Publikum.

In den nächsten zwei Stunden rockten Seeed in einer Weise das Haus, die ich von den zwei vorherigen Konzerten (“Rock im Wald”, Pirmasens und “Tour 2003” in Trier) so noch nicht kannte. Dazu trugen vor allem die Songs aus ihrem neuesten Album “Next!” bei, die von Variationen ihrer früheren Hits unterbrochen wurden. Neben “Dancehall Caballeros” und “Music Monks” gab es eine Slow-Version von “Riddim No. 1” und – als Zugabe – eine kleine Abwandlung von “Dickes B”.

Fazit: Seeed ist nach wie vor ein Konzertticket wert, da sie das Publikum einfach mitreißen können.

Vier Fotos gibt es bei Flickr.

Wann sind Seeed das nächste mal zu sehen? Auf ihrer aktuellen Tour:

  • 01.02.06 Bielefeld, Ringlokschuppen, Support: Nneka AUSVERKAUFT
  • 02.02.06 Leipzig, Haus Auensee, Support: Nneka AUSVERKAUFT
  • 03.02.06 Mainz, Phönixhalle, Support: Nneka AUSVERKAUFT
  • 04.02.06 Würzburg, S. Oliver Halle, Support: Nneka
  • 06.02.06 Hannover, AWD Halle, Support: Nneka
  • 07.02.06 Bremen, Pier 2, Support: Nnekan AUSVERKAUFT
  • 10.02.06 Freiburg, Stadthalle, Support: Nneka
  • 11.02.06 Köln, Paladium, Support: Nneka AUSVERKAUFT
  • 13.02.06 München, Zenith, Support: Nneka AUSVERKAUFT
  • 14.02.06 A-Wien, Gasometer, Support: Nneka AUSVERKAUFT
  • 16.02.06 Dresden, Schlachthof, Support: Kano
  • 17.02.06 Hamburg, Sporthalle, Support: Kano AUSVERKAUFT
  • 18.02.06 Berlin, Arena, Support: Kano AUSVERKAUFT
  • 20.02.06 Oberhausen, Turbinenhalle, Support: Mitchell Brothers
  • 21.02.06 Fürth, Stadthalle, Support: Mitchell Brothers
  • 22.02.06 A-Graz, Helmut List Halle, Support: Mitchell Brothers
  • 24.02.06 Stuttgart, Schleyerhalle, Support: Mitchell Brothers
  • 25.02.06 Kempten, Big Box, Support: Mitchell Brothers
  • 26.02.06 Ch-Zürich, Maaghalle, Support: Mitchell Brothers

und natürlich beim Bundesvision Songcontest am 09. Februar in Wetzlar/Hessen und um 20.15 Uhr auf Pro7.

Dieses Jahr wirklich am Ende des Jahres und nicht einen halben Monat vorher die Highlights 2005 aus Film, Fernsehen und Internet.

Bester Kinofilm

  1. Batman Begins
  2. Hitch – Der Date-Doktor
  3. Hostage – Entführt
  4. Per Anhalter durch die Galaxis

Größte Enttäuschung: Star Wars Episode III – Die Rache der Sith

Beste Serien

  1. CSI:NY (VOX)
  2. Navy CIS (Sat.1)
  3. Criminal Intent (VOX)

Beste Bücher

  1. AJAX: Frische Ansätze für das Web-Design
  2. Der weiße Neger Wumbaba

Beste CDs

  1. Seeed: Next!
  2. Jack Johnson: In Between Dreams
  3. Ohrbooten: Spieltrieb
  4. Adam Green: Gemstones

Beste Webseiten

  1. 24ways
  2. 456 Berea Street
  3. A List Apart
  4. CSS Beauty
  5. Design Shack

Freud’sche Fehlleistung des Jahres: Angela Merkel

Deshalb sage ich: Rot-Grün kann unser Land nicht mehr regieren. Die PDS darf unser Land nicht regieren. CDU und CSU gemeinsam mit der SPD… Angela Merkel am 01.07.2005 im Rahmen der Diskussion um die Vertrauensfrage Schröders

Wenn sie gewusst hätte wie’s kommt…

Wenn Langnese nach Sommer schmeckt so klingt er nach der Musik von Jack Johnson.

Mit seinen eingängigen Gitarrenmelodien und seinen tief gehenden aber gleichzeitig sehr entspannend klingenden Texten macht er Appetit auf den Sommer, auf entspanntes Relaxen am Strand oder auf einer Hängematte.

Jack Johnson musiziert im Stil von „Simon and Garfunkel“ oder „Cat Stevens“ mit einem gewissen Hauch Lässigkeit.

In Between Dreams ist die dritte Platte des Hawaiianers, der mit vierzehn Jahren begann Gitarre zu spielen. Das Video zu seiner Single „Sitting, Waiting, Wishing“ ist komplett rückwärts aufgenommen.

Ich habe mir jedoch einen anderen Song ausgesucht:

You win it’s your show now
So what’s it going to be?
Because people will tune in
How many train wrecks do we need to see?
Before we lose touch
And we thought this was low
Well it’s bad, getting worse…

Where’d all the good people go?
I’ve been changing channels and I don’t see them on the tv shows
Where’d all the good people go?
We’ve got heaps and heaps of what we sow

They got this and that with a rattle a tat
Testing, one, two, man whatcha gonna do
Bad news misused, got too much to lose
Give me some truth now, who’s side are we on
Whatever you say
Turn on the boob tube, I’m in the mood to obey
So lead me astray
And by the way now…

Where’d all the good people go?
I’ve been changing channels and I don’t see them on the tv shows
Where’d all the good people go?
We’ve got heaps and heaps of what we sow

Sitting around feeling far away
So far away but I can feel the debris, can you feel it?
You interrupt me from a friendly conversation
To tell me how great it’s all going to be
You might notice some hesitation
Because its important to you, it’s not important to me
But way down by the edge of your reason
It’s beginning to show and I really want to know is…

Where’d all the good people go?
I’ve been changing channels and I don’t see them on the tv shows
Where’d all the good people go?
We got heaps and heaps of what we sow

They got this and that with a rattle a tat
Testing one, two man whatcha gonna do
Bad news misused give me some truth
You got too much to lose
Whose side are we on today, anyway
Okay, whatever you say
Wrong and resolute but in the mood to obey
Station to station desensitizing the nation
Going, going, gone
Aus dem Album In Between Dreams der Song Good People (Bei Amazon.de probehören)

Veröffentlicht in Musik

Heute ist Tippa Irie in Pirmasens, genauer gesagt in der »Musik- und Eventhall« Quasimodo zu Gast.

Tippa Irie war (zusammen mit den Black Eyed Peas) für den Song »Hey Mama« für einen Grammy nominiert.

Der Brite, der den »Fast-Talking-Stil« mitentwickelte, steht ab 24 Uhr auf der Bühne. Das Vorprogramm beginnt um 21 Uhr, einlass ist eine Stunde früher.

Der Eintritt kostet 9,60 Euro, da lohnen auch weiter Anfahrtswege.