Was macht man, wenn man fast eine Stunde Technikwürze aufgenommen hat? Richtig: Man wirft das Ergebnis weg und verkürzt das ganze auf gute 30 Minuten.

Okay: Es war keine Absicht, dass das Programm uns einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Und die witzigsten Momente des Originals bleiben jetzt auch für immer verloren. (Weil ich zu David sagte: „Mach das Programm einfach aus!“ — Das war nicht klug. Wird aber wieder gut gemacht!)

Thema dieser Ausgabe war übrigens eines, das mir schon immer am Herzen liegt: Qualifizierte Ausbildung im Bereich Frontend-Webdesign. Es ging mir aber nicht darum Personen anzugreifen sondern ich wollte zeigen, dass viele Dinge strukturell einfach nicht vorhanden sind.

Zudem habe ich gehört – ich bin leider noch nicht dazu gekommen selbst einmal vorbei zu schauen –, dass die Qualität in diesem Bereich an der TU Wien besser ist als an der „Hauptuni“. Vielleicht habe ich auch einfach nur das Problem die falschen Kurse belegt zu haben.

Mein Appell ist: Wenn Grundlagen vermittelt werden sollen, dann bitte keine Tabellenlayouts. Dann vielleicht auch kein CSS. Dann einfach sagen: Ihr definiert damit (als Journalisten) eine Überschrift xter Ordnung und wie das dann aussieht definiert ein Webdesigner.

Und bitte keine Sachen aus HTML3 (Seite 52). Danke.

(Und nächste Woche gibt’s mit Jens und Tomas einen Rückblick auf zwei Jahre Technikwürze.)

Ja, so langsam wird es langweilig. Aber ich bin diesmal wieder Gast bei David in der Technikwürze. Er schreibt (Links von mir):

Wegen eines Serverproblems konnte die Sendung erst am Sonntag Abend aufgezeichnet werden, nach dem finalem Formel 1-Rennen. Spontan gesellten sich Eric Eggert und Marcel Schwarzenberger hinzu. Das fest definierte Thema dieser Sendung war Smalltalk. Später schaltete sich auch noch Gerrit van Aaken in die Sendung ein. Zu viert hatten wir viel Spaß und neben Smalltalk gab es auch interessantes zu hören. Das Ergebnis ist eine kurzweilige Sendung.

Stimmt. Technikwürze 95 anhören

„Nie wieder Podcasten“, habe ich mal gesagt, nachdem ich bei anderen Gelegenheiten mein nicht vorhandenes Talent unter Beweis gestellt habe.

Doch als Toskana-David twitterte, dass die Sendung ausfallen könnte, sprangen Dirk Ginader und meine Wenigkeit ein und wir verabredeten uns mit Stefan Nitzsche und Jens Grochtdreis um einen Podcast in .net Magazine -Form zu produzieren.

Letztlich hatte ich wieder das ganze Organisatorische an der Backe – aber ich hab’s ja so gewollt. Letztlich ist eine sehr chaotische Folge entstanden in der ich mich besser über das Einstiegsthema CSS-Schrifteinbettung hätte informieren sollen. Aber man kann ja nicht alles gleich richtig machen.

Für mich ein Highlight: Mein Versprecher am Anfang, als ich Jens Grochtdreis und Webkrauts irgendwie vermischte und Jens Grochtdraus sagte. Naja, passiert. Das Gespräch ist ungeschnitten und unzensiert und kann auf Technikwuerze.de herunter geladen werden.

Mir hat’s Spaß gemacht und ich hoffe die Hörer haben das gleiche Gefühl.

Heute gibt’s was auf die Ohren: Die 90. Technikwürze enthält nicht nur ein paar spannende News sondern auch meine Wenigkeit, der versucht ein bisschen Licht ins CSS3-Dunkel zu bringen. Dabei geht es vor allem um das CSS3/Grid-Modul, welches David und ich beleuchten.

Ich empfehle jedem, den das Thema interessiert, mal rein zu hören :)