Als Blogger hat man es meist nicht leicht. Und neben diesem Blog, das ja eher persönliches und meine Sicht auf Webdesign-Dinge Preis gibt, habe ich ja auch das Snookerblog.

Dies ist ein journalistisches Blog und mein ganzer Stolz, weil ich da mein Bedürfnis nach recherchierten Texten zu einem bestimmten Thema nachgehen kann.

Oft war mein Blog die erste Anlaufstelle für Snookerfans, wenn es um aktuelle Informationen ging. Meine Reaktionsgeschwindigkeit ist meist schneller als die von den großen deutschen Snookerportalen. Das freut mich normalerweise.

Gestern Nacht jedoch erreichte mich die Nachricht von Paul Hunters Tod. Die BBC ist durch die geographische Nähe natürlich näher dran als ich das als Einzelperson jemals sein konnte.

Dummerweise war das die erste wirklich schlechte Nachricht, die ich in einen Blogpost packen musste. Damit hatte ich nicht gerechnet und war auch nicht darauf vorbereitet. Wie soll man sich auch auf so etwas vorbereiten, bitte?

Mir geht der Tod Pauls auch deshalb so nahe, weil er gerade fünf Jahre älter war als ich es heute bin. Er hat eine kleine Tochter, die im Dezember ein Jahr alt wird.

Es ist unheimlich schwer so etwas zu verdauen, gerade wenn man sieht wie er die Menschen begeisterte, verzauberte. Eine ganz große Persönlichkeit.

Die Trauer überwiegt.

Trotzdem zeigt es wie schnell Blogger reagieren können. Snookerblog-Leser wussten bereits gestern um 23.45 Uhr bescheid, Eurosport informierte erst um 10.38 Uhr heute morgen. Wenn es nur nicht zu solch einem traurigen Ereignis gewesen wäre.

Meine Gebete und mein Beileid gehen an seine Angehörigen. Wir trauern mit euch.

Gerade beim Betrachten der “Konkurrenz” fürs Snookerblog gelesen:

Diese Seite sollte mit einer Breitband-Verbindung ohne Probleme laufen. Nach dem ersten Besuch werden die Grafiken in den temporären Internet-Dateien des Browser gespeichert damit beim zweiten Besuch die Grafiken nicht wieder neu geladen werden müssen. Sollten bestimmte Features nicht geladen werden können bitte darauf achten das nicht zuviele Internetanwendungen bei Ihnen im Hintergrund laufen. Denken Sie bitte auch daran das es manchmal zu unerwarteten Serverüberlastungen kommen kann ! Quelle: Snookaa Community

ztztzt… Das ist so 1998. Vom Flash-Intro will ich gar nicht anfangen.

PS: Da passt dieses Essay von Gerrit ganz gut: Dinge, die man einfach nicht mehr macht…

Nun kann keiner sagen ich hätte nicht probiert Karten für die German Open zu bekommen. Bis 47,01 Euro bin ich mit gegangen und auch die hätten (vor allem, wenn man die Zugfahrt dazunimmt) schon weh getan.

Auch für das einzige Snookerturnier mit internationaler Elite auf deutschem Boden gebe ich keine fünfzig Euro aus. Schade, ich wäre gerne dabei gewesen.

Vielleicht finden sich ja noch bereitwillige Spender (aber ich glaube, dass die meisten ihre Karten lieber behalten – das kann ich verstehen!).

So wünsche ich allen Zuschauern und Spielern eine schöne Zeit bei den German Open.

Dies ist ein Crosspost vom snookerblog aus Ermangelung an aktuellem Content hier :)

Ich habe einen neuen Artikel geschrieben, der sich – passend zum 130sten Geburtstag – mit der Snookergeschichte befasst.

Die Snooker-Geschichte

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