Vielen Dank liebe Leserinnen und Leser.

Das Jahr 2007 war wieder einmal fantastisch. Ich konnte viele neue Kontakte knüpfen und mir gleich zweimal ein kleines Burn-Out-Syndrom für die Webkrauts einfangen (Großer Bundesliga-Test, erinnert man sich?).

Doch im großen und ganzen hat dieses Jahr eine Menge Spaß gemacht: Barcamp folgte auf Barcamp, der Webmontag in Wien ist eine feste, fast monatliche Veranstaltung. Dazu tolle Kontakte zu den Menschen bei Accessible Media, vor allem über den Accessibility-Stammtisch.

Im Januar geht es mit einem Seminar über „Web2.0 im Unterricht“ weiter, das ich an einer weiterführenden Schule in Wien halten darf. Hinzu kommt – voraussichtlich im Februar – ein Vortrag beim Accessibility-Stammtisch zum Thema „Barrierefreies JavaScript“.

Vorher wird der Januar aber Studiumstechnisch unglaublich anstrengend, stehen doch nicht nur Prüfungen an sondern auch gleich mehrere Projekt-Abgaben, die es unter einen Hut zu bringen sind. Ich hoffe, dass ich da auf einem guten Weg bin.

Aber genug davon. Ich wünsche Fröhliche Weihnachten!

Mit dem gestrigen Webmontag hat das Semester in Wien endgültig sein Ende gefunden, jetzt wird erstmal ein wenig die Freizeit genossen bevor die ganzen frühsommerlichen Community-Events beginnen.

Heute geht es ab 8.30 Uhr erstmal per Zug Richtung Heimat, denn wir wissen alle: Zuhause kann man am Besten Urlaub machen. Und nächste Woche dann geht es richtig los. Montag ist pl0gbar in Mainz.

Leute treffen, fachsimpeln oder einfach nur bei Bier oder Kafe Latte plaudern. Lerne die Menschen hinter den Pixeln kennen, in Farbe und bunt! Wage den Schritt ins echte Leben, treffe Leute, die Du bisher nur aus Deiner Kontaktliste kanntest und lerne neue kennen, die deine Interessen teilen.

Verspricht sehr nett zu werden, quasi als Webmontag ohne Programm, ein einfaches Treffen um alte bekannte wieder zu sehen oder neue Gesichter zu entdecken.

Am Freitag der gleichen Woche darf gefuttrt(TM und so) werden. Bei Futtrn treffen sich um die zehn „Webfreaks“ (und „-freakinnen“) um zu kochen und anschließend – ihr ahnt es – zu futtern.

Am selben Wochenende findet dann am selben Ort, nämlich Köln, eine weitere, sehr spannende Veranstaltung statt. Das DevHouseCologne öffnet seine Tore.

Inspiriert vom DevHouse und von BarCamps soll Dev House Cologne eine Party für Programmierer und Designer werden um Ideen, Projekte, Visionen auszutauschen und voranzutreiben. Es sollen zwei super informative und produktive Tage in einer lockeren (Party-) Atmosphäre werden!

Die Mitmacher-Liste ist mit illustren Namen gefüllt, einige davon Webkrauts. Die Projekte klingen auch sehr interessant, ich hoffe da einiges von mitnehmen zu können (Erfahrung, kein Merchandising).

Das ist ungefähr der Plan für die nächsten zwei Wochen, jetzt ist es kurz vor 6, also Zeit zum aufstehen… Ähhh… ja. Und nach der laaaaangen Zugfahrt heute gibt es auch mehr zum TTT-Programm. Zumindest hoffe ich das.

Ich weiß ja, dass die Mitarbeiter der Bahn schon stark überlastet sind. Deshalb habe ich mich bei meiner E-Mail-Anfrage schon sehr zurück gehalten. Überhaupt war es eine Qual ein entsprechendes Formular zu finden. Bahn.de findet nämlich, dass nur Leute mit einer Bahncard Fragen zu einer Bahncard haben dürfen…

Nun habe ich folgendes ins Formular eingetippt:

Guten Tag,

Ich bin Student in Wien und möchte mir die vergünstigte Bahncard50 für Studenten kaufen. Dazu habe ich folgende Fragen:

a) Bin ich als in Österreich studierender Deutscher berechtigt diese BahnCard zum Preis von 106€ Euro zu kaufen?

b) Wenn ich berechtigt bin, kann ich dann das Formular in einem ihrer Kundenschalter hier in Wien ausfüllen oder ist dies nur in Deutschland möglich?

Mit freundlichen Grüßen,
Eric Eggert
KdNr. 2745155

Das sollte doch einfach zu beantworten sein, nicht wahr? Zwei direkte Fragen, möglichst mit Ja/Nein beantwortbar und damit ganz easy zu beantworten, braucht man nicht mal Textbausteine für.

Naja. Fünf Tage nach dem Absenden des Kontaktformulars auf Bahn.de (E-Mail ist ja leider langsamer als normale Post) bekomme ich folgende Mail:

Sehr geehrter Herr Eggert,

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 22. Juni.

Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere BahnCard 50 interessieren. Es besteht Ihnen viele Möglichkeiten, eine BahnCard zu erwerben: am Schalter in unseren ReiseZentren, im Internet und über BahnCard-Service +49 1805 34 00 35 (Montag – Freitag von 7 bis 21 Uhr).

Schüler und Studenten im Alter von 18 bis 26 Jahren erhalten die ermäßigte BahnCard 50 gegen Vorlage eines geeigneten Nachweises (z.B. aktueller Schüler- oder Studiennachweis).

Sollten Sie hierzu noch Fragen haben, so rufen Sie uns einfach unter der Service-Nummer +49 1805 340035 an. Wir sind montags bis freitags in der Zeit von 07.00 Uhr bis 21.00 Uhr für Sie da. Alternativ können Sie sich auch gerne an Ihre nächste DB-Verkaufsstelle wenden.

Wir würden uns freuen, Sie wieder als Gast in unseren Zügen begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Kundendialog
DB Fernverkehr AG

Lieber Ihr, lieber Herr Kundenmonolog. Danke. Danke, dass Sie mich lieber auf Ihre kostenpflichtigen Telefonangebote verweisen. Danke, dass Sie auch nicht auf meine Fragen eingegangen sind, und das Sie sich fünf Tage lang die Zeit nahmen über meine E-Mail zu philosophieren um mir dann eine so unpräzise wie auch unnötige Antwort zukommen zu lassen.

Ich überlege weiterhin mehrmals im Jahr mit Ryanair nach Hause zu fliegen statt mit der Bahn zu fahren. Ich meine, wenn die mich nicht will.

Wow, eine Überschrift mit Ausrufezeichen, da muss was aufregendes passiert sein.

Bisher waren PDF-Skripte ein PITA, eine sehr schmerzhafte Angelegenheit. Wenn man überhaupt mit ihnen Arbeiten wollte, dann musste man sie ausdrucken und dann unterstreichen. Textmarker und Tintenpatronen passen zumindest nicht zusammen.

Jetzt gibt es ein neues Programm, das sich in der Beta-Phase befindet und dem Abhilft. Skripte können nun direkt am Computer bearbeitet werden und es gibt einen Fullscreen-Modus, mit dem man sich voll aufs Annotieren konzentrieren kann. Und wenn man es dann noch analog braucht, dann kann man es immer noch ausdrucken. Selbstverständlich kann man alles auch mit dem Dokument speichern.

Die Software ist noch Beta, kostenlos, heißt Skim und kann auf Sourceforge herunter geladen werden. Sie ist nur für MacOS X verfügbar.

Gefunden hat es die immer bestens informierte Manuela Hoffmann.