Vor knapp drei Wochen hat Apple seinen neuen MobileMe-Dienst eingeführt, der das .Mac-Paket abgelöst hat. MobileMe ist ein System zur Synchronisierung von Computern, bietet Backup-Möglichkeiten, eine Online-Festplatte und Bildergalerien.

Zur Bedienung von verschiedenen Computern aus hat Apple zudem eine schicke Web-Oberfläche gebaut, deren Bedienung sich tatsächlich wie die Desktop-Variante anfühlt.

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Allerdings kostet der Service auch 79€/Jahr, ist also nicht ganz billig. Für mich als Besitzer eines Macs und eines iPod touch lohnt sich das nicht, wenn man die Einstellungen und Programme auf mehreren Macs und vielleicht einem iPhone synchron halten will eventuell schon eher.

MobileMe-Mail-Alternative: GMail + IMAP

IMAP ist das Standardprotokoll für E-Mails, die auf dem Server gespeichert werden, GMail (bzw. in Deutschland Google Mail) hat einen tollen Spamfilter, mit dem der meines Webhosters nicht mithalten kann. Gleichzeitig möchte ich aber von Google unabhängig sein, falls sich herausstellt, dass sie doch böse sind.

Ich lasse daher alle meine E-Mails an ein GMail-Postfach senden und die gefilterten E-Mails wieder zurück an ein nur mir bekanntes Postfach auf meinem Server auf das ich dann per IMAP zugreife. unterwegs kann ich dann immer noch auf das GMail-Postfach zugreifen, oder über die Weboberfläche meines Hosters.

Adressen und Termine: USB-Synchronisation

Der iPod touch kann nur über den USB-Anschluss des Macs geladen werden und das ist spätestens alle eineinhalb Tage nötig. Da sich meine Kontakte und Termine nicht so schnell so radikal ändern reicht mir dieses bewusste Aktualisieren.

Alternativ dazu hat Googles Kalenderapplikation eine gut nutzbare iPhone-Oberfläche. Mit der neuen CalDAV-Synchronisation ließe sich der zumindest vom Desktop in iCal aktualisieren. Alleine das iPhone-Programm, das die Daten dann offline vorhält und synchronisiert gibt es noch nicht. Vielleicht gibt es ja aber in der Kalender-Applikation fürs Phone bald auch CalDAV-Unterstützung, dann stünde der Benutzung von Googles Kalender nichts mehr im Weg.

Galerien: Flickr

Ich lade meine Bilder seit 2004 bei Flickr auf die Server und bin dort Pro-Mitglied. Neben der Einrichtung von Bildergalerien bietet mir Flickr auch ein Netzwerk von Bekannten und Freunden, das bei Apples Online-Galerie fehlt. Die sieht zwar schick aus, kann mich aber nicht von Flickr abtrünnig machen.

iDisk: Eigener Webspace, Dropbox

Wenn man Online Daten speichern will, um von mehreren Rechnern darauf zuzugreifen, dann gibt es mannigfaltige alternativen zur lahmen iDisk von Apple. Eine Version ist der eigene Webspace. Dort ist meist viel Platz, die Daten werden regelmäßig gesichert. Nachteil: Gerade günstige Anbieter bieten keinen Platz außerhalb des Webroot an. Das bedeutet, dass theoretisch jeder über das Internet auf die Daten zugreifen kann, wenn er das Passwort kennt. Allerdings muss man als Benutzer auch den genauen Pfad der Datei kennen um sie von einem anderen Computer benutzen zu können.

Eine Alternative für mich ist daher Dropbox (Private Beta). Der Service setzt auf Amazons S3-Service auf und spiegelt das Online-Verzeichnis auf die eigene Festplatte. Dadurch hat man auch offline den vollen Zugriff auf die Daten, gleichzeitig ein Online-Backup und ein nettes Web-Interface mit dem man auch mal von einem fremden Computer auf die Dateien zugreifen kann. Dazu lassen sich Ordner mit anderen Nutzern teilen, diese Ordner werden dann zwischen allen Computern ständig synchronisiert.

Backup: Time Machine+SuperDuper!

Bei allen Vorteilen einer Online-Lösung: Von einem Online-Laufwerk kann ich nicht booten. Also bleibt mir nur eine externe Festplatte für das ständige Backup. Ein Booten von der Festplatte ist mit Time Machine aber nur mit Leopard-DVD möglich, die ich natürlich nicht immer dabei habe. Deshalb benutze ich zusätzlich SuperDuper! um die Festplatte in ein bootbares Backup zu verwandeln. Dieses Backup aktualisiere ich wenn möglich einmal pro Tag.

Fazit

Bis auf die Synchronisation von Kalender und Kontakten gibt es für das einfache „1 PC/Mac, 1 iPod touch/iPhone“-Szenario einfache und kostenlose/-günstige Möglichkeiten MobileMe zu ersetzen. Für mich wiegen die Vorteile von MobileMe den hohen Preis nicht auf, gerade, wenn man auch die technischen Mängel in der Anfangszeit berücksichtigt. Push war nie wirklich direkt und auch die Mail-Funktion ist oft ausgefallen.

Was kann man aus einer normalen Textdatei machen? AppleScripts, Batch-Dateien, PHP– oder HTML-Dateien. Allerdings ist es auch möglich einen einfachen aber wirkungsvollen Taskmanager damit zu füttern. Taskpaper heißt das Programm, das dies möglich macht.

Mit einfachen Symbolen kann man einer Zeile eine spezielle Funktion zuweisen: Wenn eine Zeile mit einem Doppelpunkt beendet wird, dann bedeutet das, dass ein ein Projekt angelegt wird. Beginnt eine Zeile mit einem Bindestrich so ist das ein Task, also ein Schritt im Projekt. Dies kann dann abgehakt werden, indem man den Kreis in der grauen Leiste links anklickt. Oder man taggt diese Zeile mit @done. Der Eintrag wird dann durchgestrichen und ausgegraut angezeigt.

Zudem kann man Schlagworte vergeben wie man möchte. Ich verschlagworte beispielsweise über Projektgrenzen hinaus alle universitätsnahen Tasks mit @uni. Man hat dann die Möglichkeit sich Projekte und Tags in eigenen Tabs anzeigen zu lassen.

Was für mich noch fehlt ist die Anbindung an iCal. Ich benutze schon das Format: @due(2007-10-29), welches irgendwann eventuell diese Funktion übernehmen könnte. Es gibt zumindest Pläne dieses Format zu benutzen.

 

Das Programm kostet 18,95 Dollar (etwa 13 Euro) oder einen Blog-Eintrag. Ich habe das Programm jetzt zwei Tage getestet und finde es echt klasse. Vor allem glaube ich, dass es mit seiner einfachen Syntax großes Potenzial hat. Bei den GTD-Schwergewichten iGTD und OmniFocus hatte ich den Eindruck, dass man versucht an alles zu denken. Ein Unterfangen, welches aussichtslos ist.

Taskpaper geht in die andere Richtung: Es versucht kaum eine Aktion vorauszuahnen, gibt nur Werkzeuge in die Hand – wie man sie Nutzt bleibt einem selbst überlassen. Mit einem geschickt gewählten Set an Tags kann man sicher eine ähnliche Flexibilität und Übersicht erhalten wie mit den großen Tools.

Nick Bradbury hat eine neue Version seines CSS-Editors TopStyle 3 angekündigt. Version 3.5 enthält nicht nur einige Bugfixes sondern auch neue Features wie ein Preview-Modus inklusive Box-Modell-Vorschau, Suchen- und Ersetzen über mehrere Dateien und vieles mehr.

Ich habe noch eine Lizenz für Top Style 3.12 (kostenlos Upgradefähig zu Version 3.5) hier herumliegen und wäre bereit sie für 50€ zu verkaufen (weil ich jetzt ’nen Mac habe, nicht, weil die Software schlecht ist, klar?). Das sind fast 10€ unter dem aktuellen Preis bei Newsgator ($79,95).

Bei Interesse einfach per E-Mail an email ät yatil.de melden und dazuschreiben, warum du unbedingt die Software willst. Das wird bei mehreren Interessenten dann das Auswahlkriterium sein :)

(Bezahlung per Paypal oder Überweisung möglich.)

Einsendeschluss ist Sonntag, 23. September 2007, 20:00 Uhr!

Wow, eine Überschrift mit Ausrufezeichen, da muss was aufregendes passiert sein.

Bisher waren PDF-Skripte ein PITA, eine sehr schmerzhafte Angelegenheit. Wenn man überhaupt mit ihnen Arbeiten wollte, dann musste man sie ausdrucken und dann unterstreichen. Textmarker und Tintenpatronen passen zumindest nicht zusammen.

Jetzt gibt es ein neues Programm, das sich in der Beta-Phase befindet und dem Abhilft. Skripte können nun direkt am Computer bearbeitet werden und es gibt einen Fullscreen-Modus, mit dem man sich voll aufs Annotieren konzentrieren kann. Und wenn man es dann noch analog braucht, dann kann man es immer noch ausdrucken. Selbstverständlich kann man alles auch mit dem Dokument speichern.

Die Software ist noch Beta, kostenlos, heißt Skim und kann auf Sourceforge herunter geladen werden. Sie ist nur für MacOS X verfügbar.

Gefunden hat es die immer bestens informierte Manuela Hoffmann.

Gerade bei 43folders (in den Feedreader damit) vom Plain-Text-Wiki-Bundle für TextMate (bester Texteditor ever!) gelesen.

Gleich ausprobiert und aus leidiger Erfahrung WikiWörter in CamelCase inklusive deutschen Umlauten ausprobiert… Natürlich hat’s nicht hingehauen.

Eine schnelle und wahrscheinlich dreckige Lösung ist folgende:

Bundle-Editor öffnen (Strg+Alt+Apfel+B), dort unter „Plain Text Wiki“ „Wiki“ auswählen. Im Fenster rechts steht unter anderem diese Codezeile:

match = '[A-Z][a-z]+([A-Z][a-z]*)+';

Diese Zeile einfach durch folgende ersetzen:

match = '[A-ZÄÖÜ][a-zäöüß]+([A-ZÄÖÜ][a-zäöüß]*)+';

Da ich kein Experte für reguläre Ausdrücke bin, weiß ich nicht, ob das irgend welche Nachteile hat.

Einen Fehler gibt es auf jeden Fall, die Datei wird nicht in einem neuen Tab im Projekt geöffnet sondern in einem neuen Fenster…