Zur Erklärung: Zuhause habe ich kein DSL sondern nur ordinären Modemanschluss, weshalb es bisher keine Option war mit dem Wii online zu sein. Am Wochenende war ich jedoch zu Besuch bei meinem mit DSL ausgestatteten Bruder.

Nach kurzer Aktualisierung und dem Herunterladen des (kostenlosen) Wii-Meinungskanals und Street Fighter 2 (SNES, Virtuelle Konsole, 8€) probierte ich den Internetkanal aus, den ich zuvor bereits heruntergeladen hatte aber nicht austesten konnte.

Zudem gab es damals noch kaum Wii-optimierte Webseiten. Das hat sich sehr verändert. Über Michael Preidels WiiMix stieß ich auf das perfekte YouTube -Interface WiiToob. Es macht wirklich Spaß die Videos am TV anzuschauen. Die Auflösung ist deutlich ausreichend.

Die Bedienung ist genial. Es hilt aber auch, wenn man nicht in die Webseite einzoomen muss um die Schrift lesen zu können, ansonsten geht die Orientierung doch ein wenig verloren. Insgesamt ist es sehr intuitiv bedienbar. Auch die Texteingabe ist dank Wortvervollständigung einfach und schneller als man das für möglich hält.

Durch den eingebauten Opera-Browser kann Wii auch alle technischen Spielereien. Flash, XML„>AJAX und JavaScript sind ganz ohne Probleme möglich. Mehrere Fenster gibt’s (noch) nicht. Das macht aber zumindest auch das aufpoppen von Pop-Ups unmöglich. In der finalen Version sollten Tabs verfügbar sein. Ein knappes halbes Jahr nach der Auslieferung müsste aber bald die (kostenpflichtige) Vollversion zur Verfügung stehen.

Einen kurzen Blick konnte ich auch auf joost („juiced“) werfen, IP-TV der neuen Generation. Machte einen guten, aber benutzertechnisch verwirrenden Eindruck. Sobald ich nächste Woche wieder in Wien bin, werde ich einen ausführlichen Blick auf die Software werfen.

Zuerst einmal: Gut geklaut ist halb gewinnen und so finden sich in der Wii-Verpackung allerhand Anleihen aus der Apple-Welt, wodurch die Auspackzeremonie bereits alles je da gewesene in der Konsolenwelt übersteigt.

Wobei das Wii die erste Konsole ist, die ich mir gleich zur Markteinführung gekauft habe. Der Anschluss ist – wie es sich für Konsolen gehört – sehr, sehr Einfach. Die Buchsen sind klar beschriftet und haben ihre eigene Form. Da kann nichts schief gehen.

Kleine Piktogramme weisen den Weg und nach ein paar Minuten blinkt auch der DVD-Schlitz blau und zeigt an, dass die Konsole, die ungefähr die Größe und Form eines CD-Rom-Laufwerkes aufweist, das erste Mal gestartet wurde. Nach ein paar Konfigurationsschritten ist die Konsole einsatzbereit. Natürlich werden diese bereits per Wiimote vorgenommen. Das geht so intuitiv, das man glaubt zu zaubern.

Alles sitzt am rechten Fleck, ein Mii (Quasi ein stilisierter Avatar) ist schnell erstellt und dann geht’s auch schon an WiiSports, dem Spiel, das der Konsole beiliegt. Und was soll ich sagen: Tennis, Bowling, Baseball, Golf und Boxen sind wirklich hervorragend umgesetzt, wenn auch in einer Art Antigrafik, die manchmal grauslich ist.

Doch der Spielspaß steht im Vordergrund und spätestens nach dem ersten Ass, dem ersten Strike, dem ersten Homerun oder dem ersten KO steht fest: Die Wii ist die beste Konsole von Nintendo seit dem SNES. Innovativ und mit sehr viel Stil. Dazu ein unheimlich geiles Bedienkonzept.

Und die Verarbeitungsqualität hat sich massiv verbessert. Am Gamecube sind mir an meinen Orginalcontrollern scharfe Kanten aufgefallen, die das Spielen nicht gerade vereinfachten, im Wii-Zeitalter ist das überhaupt nicht mehr der Fall. Alles im grünen Bereich, exzellente Arbeit.

Und die Konsole ist abwärtskompatibel. Ich brauche meine Gamecubespiele nicht in die Ecke stellen oder die alte Konsole heraus kramen, wenn ich Lust auf eine Partie Mario Cart Double Dash oder auf eine Partie Fifa 2004 habe. Gamecube-Mini-DVD einlegen, Gamecube-Pads einlegen und losdaddeln. So stelle ich mir eine Next-Generation-Konsole vor.

Zu den Onlinefähigkeiten der Wii kann ich dank 56k-Modem hier noch nichts sagen.

Ich gebe hiermit eine unbedingte Kaufempfehlung für das Gerät ab.

Zuersteinmal bleibt anzumerken, dass sich Nintendo vom Namen “Revolution” verabschiedet hat. Die Konsole heißt nun “Wii” (ausgesprochen wie das englische “we”) und wird im letzten Quartal dieses Jahres in Japan erscheinen.

Dabei wird das neue Nintendo-Flagschiff nicht nur Rückwärtskompatibel zum Gamecube sein (Das DVD-Laufwerk des Wii versteht die Gamecube-DVDs, Wii-DVDs und Video-DVDs) sondern mit zirka 250 Euro auch noch wesentlich billiger als die Konkurrenz von Microsoft und Sony; Letztere haben ihre Konsole für 449 Euro angekündigt.

Neben Gamecube-Spielen soll man via Webportal Zugriff auf alle Spiele von Nintendo und Drittherstellern haben, die jemals für die Konsolen NES, SNES und Nintendo 64 erschienen sind. Und das zu Preisen zwischen 4,50 und 9 Euro.

Im Gegensatz zu den anderen Konsolenherstellern hat sich Nintendo nicht in die Hardwareschlacht hineinziehen lassen, die Spezifikationen des Wii lesen sich eher bescheiden:

  • Ein Power PC-Prozessor mit 729 MHz
  • Eine Grafik-Engine mit 3 MB Textur-RAM und ungefähr 88 MB Systemspeicher
  • Zudem spendet Nintendo 512 MB Flashspeicher für heruntergeldadene Spiele und Spielstände

Neben den vier Wii-Controllern gibt es Anschlüsse für vier Gamecubecontroller, zwei Gamecube-Memorycards, 2 USB 2.0-Anschlüsse und 2 SD-Karten-Schächte.

Damit ist der Wii technisch den anderen Next-Gen-Konsolen unterlegen. Deshalb ist es keine Überraschung, dass Nintendo nun auf die Spielfreude als Hauptverkaufsargument der ca. 3 DVD-Hüllen dicken Konsole setzt.

Nintendo holt mit seinem Kontroller den Videospieler von der Coutch. Beim Tennisspiel ist voller Körpereinsatz gefragt, genauso wie beim Musizieren mit Freunden, bei dem beispielsweise der Schlagzeuger gleich zwei der revolutionären Controller hält und diese wie Schlagzeugstöcke benutzt.

Das Spielen mit dem Wii soll nicht nur Spaß machen, es soll auch intuitiv erlernbar sein und auch Menschen, die zuvor noch nie an einer Konsole gespielt haben, mit einbeziehen.

Auf der Softwareseite stehen bereits einige Titel fest, die größtenteils auch schon zum Konsolenstart bereitstehen sollen:

  • Wii Sports, das Sportspiel für Wii. Die Chancen sind groß, dass es bei jeder Konsole beiliegen wird.
  • Project H.A.M.M.E.R ist ein Spiel in dem man den Hammer schwingen darf.
  • Er darf auf keiner Nintendo-Konsole fehlen: Super Mario. In Super Mario Galaxy macht er die Galaxie unsicher.
  • Auch WarioWare wird durch Smooth Moves fortgesetzt.
  • Dazu gibt es ein Wiedersehen mit Samus Aran und Link in Metroid Prime 3 Corruption und The Legend of Zelda: Twilight Princess (letzteres soll auch für den Gamecube erscheinen).
  • Beide zusammen und viele weitere Nintendo-Stars wird man in SmashBros. Dojo wieder gegeneinander kämpfen sehen.

Als Webbrowser wird übrigens Opera eingesetzt, der am Sommer auch im DS seine Arbeit verrichten wird – allerdings bisher nur in Japan.

Weitere Infos und Videos gibt es auf der offiziellen Nintendo-Wii-Seite, bei wii.1up.com sowie bei Opera.

(via: Anne van Kesteren)

Nintendo Revolution Controller Das die neue Konsole Nintendos den Namen “Revolution” trägt ist ja weithin bekannt, zumindest jetzt. Dass sich Nintendo nun aber anschickt Apple im Konsolenmarkt zu werden ist – mir zumindest – neu.

Was ihr rechts seht ist nämlich kein neuer iPod sondern der Controller des neuen Gerätes. Er verfügt über ein Steuerkreuz, eine An-/Austaste, Select, Start und Home, ein großer A-Knopf und kleine a- und b-Knöpfe. Dazu eine Anzeige welcher Player man ist. Das ist auch verdammt nötig, der Controller ist nämlich kabellos und wird nur durch das bewegen des selben gesteuert. Es wäre beispielsweise in einem Prügelspiel möglich Faustschläge durch bloßes andeuten mit der eigenen Hand auszuteilen.

Damit zeigt Nintendo endlich wieder einmal was in ihnen steckt.

Two small sensors placed near the TV and a chip inside the controller track its position and orientation, allowing the player to manipulate the action on screen by physically moving the controller itself. For example, you could slash an in-game sword by actually swinging the controller from side to side, turn a race car just by twisting your wrist, or aim your gun in a shooter by pointing the controller where you want to fire.

An expansion port on the bottom of the unit allows for add-on hardware to compliment this “remote controller” […], like a second controller piece Nintendo demonstrated that comes equipped with an analog stick and two trigger buttons […]. When the two controller pieces are attached, the so-called ‘Nunchaku’ configuration (the two bits are connected by a short cord) can work similarly to current controllers, just with the second analog stick replaced by actual movement of the Revolution controller. Nintendo also mentioned that the controller stick could be slipped inside other, more conventional controller shells, dance mats, bongos, or other peripherals. 1up.com: Revolution Controller Finally Revealed

Via: Alexoid

Holt euch das geniale Nintendo64-Video

Die E3-Messe in Los Angeles hat es gezeigt: Die Spiele des Nintendo64 stellen alles bisher dagewesene in den Schatten. Alle Welt will Super Mario 64 und Co. sehen – TOTAL! gibt euch die Gelegenheit dazu! Quelle: TOTAL!-Eigenwerbung in Ausgabe 7/96

Total!-Logo Ich habe – als alter Nintendofan und TOTAL!leser – damals natürlich ein Abonnement abgeschlossen und mir damit das VHS-Video gesichert. Ich blieb dann Abonnement bis zur Pleite des X-Plain Verlags und der letzten Ausgabe im Dezember 2000.

Hier ist das Video, dass im August 1996 erschien und den Abonnenten zugeschickt wurde es zeigt damals exklusives Videomaterial der Spiele Super Mario 64 und PilotWings.

Hinweis: Sollte es mittlerweile einen Rechtsnachfolger des X-Plain Verlages geben oder jemand, der Rechte an dem Video hält, etwas gegen die Veröffentlichung auf diesen Seiten haben so bitte ich um eine kurze E-Mail.