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Kerry gegen Bush

Ok, ich gebe ja zu, dass ich immer eine Bush-unfreundliche Position vertrat und vertrete. Aber das kann nicht der Grund sein, weshalb man jetzt teilweise tatsächlich ohne Prüfung John F. Kerry anfeuert und ihn, gerade von der deutschen Presse, zum Präsidenten schreibt.

Auch der Vietnam-Veteran John F. Kerry und sein charismatischer Vize John Edwards werden sich weder für den Weltfrieden noch für andere außenpolitische Dinge einsetzen:

Kein amerikanischer Präsident würde sich dieser Option begeben. Dass eine Regierung Kerry plötzlich das Kyoto-Protokoll unterschriebe, sich dem Internationalen Strafgerichtshof unterstellte, den Kampf gegen den Terrorismus fortan als globale Sozialarbeit betriebe, das ist alles reichlich unwahrscheinlich. Der Ton, der würde sich ändern, und manchmal macht der Ton ja die Musik; aber die Dispute würden sich allenfalls marginal entkrampfen, weil sich in der Substanz nichts ändern würde. (FAZ)

Edwards beführwortet die Todesstrafe und ist gegen die Legalisierung der »Homo-Ehe«.

Alles in allem mag das duo Kerry/Edwards die bessere Wahl als erneut Bush/Cheney sein, aber die beiden erscheinen mir nicht die Eierlegende-Woll-Milch-Sau zu sein. Wenn es überhaupt sowas in der Politik gibt…

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