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Einmal Vienna und zurück

Um mich für den Studiengang Medieninformatik einzuschreiben flog ich am Mittwoch abend nach Wien. Der Flug war – typisch Ryanair – unproblematisch und wir landeten 15 Minuten zu früh in Bratislava. Per Bus gings dann noch eineinviertel Stunden in die Innenstadt von Wien. Tims Freundin Valerie war so gnädig mich bei ihr aufzunehmen, dafür noch einmal einen herzlichen Dank. Donnerstag morgen wollte ich mich dann einschreiben, was jedoch ein sinnloses Unterfangen war, weil die Anmeldung donnerstags – und nur donnerstags – zwischen 14 und 17 Uhr geöffnet hat. Also um 14 Uhr nochmal hin und mich in die Schlange gestellt. Nach nicht weniger als zwei Stunden war ich dann endlich dran und konnte mich anmelden. Danach erstmal ins McD, denn außer frühstück hatte ich ja noch nix gegessen. Am abend besuchten wir ein australisches Pub und danach das “Europa”. Die Universität ist übrigens sehr klassisch, mit großen Gängen und hohen Decken. Sehr schön, wie ich finde und um Meilen Lichtjahre atmosphärischer als in Kaiserslautern. St. Patrick’s Day (also Freitag) war doch etwas enttäuschend, die Pubs waren brechend voll besetzt von Wienern, die versuchten englisch zu sprechen. Sehr kommerziell das ganze und leider nicht wirklich vergnüglich. Dafür gabs ne Wanderung “Wien bei Nacht”, naja. Samstag war dann schon wieder Abreisetag. Ich schaute mir mit Valerie die Innenstadt bei Tag an. Die Bauwerke in Wien sind der Hammer. Die Lebenshaltungskosten sind hoch, aber ich brauch ja zum Glück so gut wie nix. Der Rückflug war wunderschön. Wolkenloser Himmel und einen klaren Blick auf den Boden führten zu einer tollen Übersicht über Wien und Frankfurt/Main, ganz großes Kino. Apropos ganz großes Kino:

Drei Heimkinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen auf der Suche nach Anerkennung, Zärtlichkeit und ihren Grenzen. Das Thema dieser fragmentarischen Erzählung sind Jugendliche in der amphibienhaften Situation zwischen Kind und Erwachsenem. Momentaufnahmen von jungen, haltlosen Menschen, die versuchen klarzukommen, ihrer Umwelt zu begegnen. Freiheit und Einsamkeit liegen nah beieinander. Genauso wie Freude und Traurigkeit, Schreie und Sprachlosigkeit, Gewalt und Zärtlichkeit, Aggression und Hilflosigkeit. Das alles sind Gefühle, die groß und unberechenbar sind. Ohne Vorwarnung brechen sie aus den jungen Menschen heraus und sind nur schwer zu bändigen oder gar zu ordnen. heile welt, Ein Film von Jakob M. Erwa. Synopsis

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