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Gespräch über die aktuelle Bedeutung der NPD

Die Vorstellung von einer autoritär geordneten, homogenen Gesellschaft offensichtlich für viele Wähler ansprechend, insbesondere für solche, die über eine geringe formale Bildung verfügen. Die Analysen zeigen, dass die Rechten gerade von jungen, schlecht ausgebildeten Männern gewählt werden, die hier ihre traditionellen Rollenbilder und ihre Vorstellungen von Männlichkeit wiederfinden.

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Wenn sich die Rechten in aktuelle Themen einmischen, werden die anderen Parteien nervös, statt ihnen selbstbewusst entgegenzutreten. Es kann aber nicht sein, dass alle anderen weglaufen, wenn ein NPDler das Wort ergreift und sich dann auch noch wundern, dass er zwei grammatikalisch korrekte Sätze hervorbringt.

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Ich halte [die geplante Verschärfung des Versammlungsrechts] für einen Fehler. Das Ziel der Rechtsextremen ist es, die Freiheit zu zerschlagen, und die demokratischen Parteien nehmen diese Beschneidung der Grundrechte jetzt im Kleinen vorweg. Es hat doch keinen Sinn, dass ich mir – aus Angst, jemand könne mir Arme und Beine amputieren – prophylaktisch schon mal einen Finger abhacke.

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Die Stabilität des politischen Systems ist überhaupt nicht gefährdet, denn die Kräfteverhältnisse sind klar verteilt. Aber auch wenn die Rechtsextremen auf lange Sicht keine Chance haben, ihre Vorstellungen politisch umzusetzen, gibt es keinen Grund zur Entwarnung. Im Bereich der Alltagsgewalt und tagtäglichen Diskriminierung macht sich ihr Einfluss längst bemerkbar. Minderheiten müssen in einer Atmosphäre leben, die von Angst und immer wieder auch von Gewalt geprägt ist. Das ist genug Anlass zur Sorge. Peter Widmann im Interview

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